6. September 2007, TUI

TUI und Carnival: doch kein gemeinsames Kruezfahrtgeschäft

TUI und Carnival haben sich darauf verständigt, ihre kartellrechtliche Anmeldung bei den zuständigen Behörden für ein Gemeinschaftsunternehmen zum Aufbau eines neuen Kreuzfahrtgeschäfts zurückzunehmen. TUI und Carnival hatten geplant, ein solches Joint Venture zu gründen, und dies bei den zuständigen Behörden angemeldet. Grund für die Rücknahme ist das schwierige wettbewerbsrechtliche Umfeld, das es unmöglich macht, die Transaktion noch im laufenden Geschäftsjahr von Carnival abzuschließen. Kann die Transaktion in diesem Geschäftsjahr nicht mehr vollzogen werden, entstehen steuerliche Nachteile und ist die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens gefährdet. Deswegen haben TUI und Carnival beschlossen, das Vorhaben in der vorgesehenen Form nicht umzusetzen. An den Plänen, die eigenen Kreuzfahrtaktivitäten auszubauen, hält die TUI AG fest. Dies soll nun schwerpunktmäßig im Rahmen von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten stattfinden. Hapag-Lloyd Kreuzfahrten betreibt heute vier Schiffe und zählt im deutschsprachigen Markt zu den führenden Anbietern von Kreuzfahrten im Premium-, Expeditions- und Luxusbereich. Zur Flotte gehört unter anderem die MS Europa, die vom Berlitz Cruise Guide als einziges Kreuzfahrtschiff mit 5-Sternen Plus ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus werden über TUI Travel im englischen Markt aktuell fünf Schiffe unter der Marke Thomson Cruises sowie zwei unter der Marke Island Cruises betrieben.



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