12. September 2007, Norwegen

„King Crab Festival“ lockt Gourmets nach Vadsø

Einst als Eindringling gefürchtet, jetzt als Delikatesse geschätzt: Die Königskrabbe hat einen festen Platz auf dem norwegischen Speiseplan gefunden. Die in den 1960er Jahren von russischen Forschern in der Barentssee bei Murmansk ausgesetzten Meerestiere wanderten schnell die norwegische Küste entlang nach Süden – mangels natürlicher Feinde fast ungestört. Heute werden die bis zu zwei Meter großen und leicht über zehn Kilogramm schweren Königskrabben von Hobbyköchen ebenso wie von Profis wegen ihres zarten, schmackhaften Fleisches geschätzt. Beim „King Crab Festival“ im nordnorwegischen Vadsø stehen die Schalentiere vom 11. bis 17. Oktober im Fokus eines der ungewöhnlichsten Gourmet-Events des Landes. Sieben Tage lang können Besucher Königskrabben nicht nur sehen oder fangen, sondern in den verschiedensten Varianten zubereitet auch als Gaumenfreude genießen. Zum Rahmenprogramm gehören Konzerte sowie das Theaterstück „Snow and Ice“, das sich den Polarforschern Roald Amundsen und Umberto Nobile widmet. Das komplette Programm des „King Crab Festivals 2007″ wird im Laufe des September auf www.polarspectacle.no veröffentlicht.



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