23. September 2007, Mecklenburg-Vorpommern

„McPom“ will noch mehr junge Gäste anlocken

Neuer Jugendreisekatalog setzt auf qualitätsgeprüfte und gesundheitstouristische AngeboteMit dem neuen Jugendreisekatalog „Auf nach McPom“ will Mecklenburg-Vorpommern noch mehr junge Gäste anlocken. Darin präsentieren 84 Einrichtungen insgesamt 124 Angebote mit viel versprechenden Namen wie „Inselhopping, Geschichte und Strand“, „Die Barther Bibelreise“ oder „Lama und Lehmbau“ machen Lust auf das Urlaubsland. Das Besondere: Alle Jungenübernachtungsstätten nehmen am vor vier Jahren in Mecklenburg-Vorpommern entwickelten und mittlerweile vom Bundesforum für Kinder- und Jugendreisen bundesweit übernommenen Qualitätsmanagement für Jugendreisen teil. Geprüfte Qualität soll damit die Entscheidung für einen Urlaub leichter machen.

Die Schwerpunkte im vierten Jugendreisekatalog liegen auf Gruppenreisen, Klassenfahrten sowie betreuten Kinder- und Jugendfreizeiten. Daneben enthält „Auf nach McPom“ auch Urlaubspakete für Familien- und barrierefreie Reisen. Fünf verschiedene Rubriken zeigen die Bandbreite der Angebote von der Ostseeküste bis zur Seenplatte. Unter dem Motto „Land und Geschichte“ warten alte Burgen, Handwerkstechniken oder Welterbestädte darauf, neu entdeckt zu werden. Unter der Rubrik „Natur und Umwelt“ geht es „Mit dem Fischer zu den Reusen“ oder zum „Unterricht im Grünen“. „Teambildung und Prävention“ präsentiert Angebote, bei denen das Gruppengefühl gestärkt wird und Teamgeist gefragt ist, wie etwa beim Floßbau. „Bewegung und Spaß-Angebote“ bieten Wohlfühlprogramme für Schüler und Lehrer sowie Sprachangebote. Unter „Viel erleben in McPom“ finden Gäste ein Fülle von Aktionen, angefangen beim „Tatort Mirow“, wo sie angelehnt an die TV-Serie einen Kriminal-Fall lösen können, bis hin zur Piratentour in der Kleinseenplatte.

Neu in diesem Jahr sind beispielsweise 14 in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelte „Gut drauf“-Angebote, die zu gesundheitsbewusstem Verhalten anregen sollen. Die Palette der Angebote reicht vom Paddeln über Yoga bis zum Klettern.

Die 271 Jugendübernachtungsstätten im Land – darunter unter anderem Jugendherbergen, Schullandheime, Jugendhotels und -camps sowie kirchliche Einrichtungen – haben zur bisher positiven Tourismusbilanz 2007 in Mecklenburg-Vorpommern beigetragen. Im ersten Halbjahr des Jahres legten sie bei den Übernachtungen gegenüber 2006 um rund zehn Prozent auf 1,42 Millionen zu. Bei den Schulklassen, die die meisten Gäste stellen, wurden deutlich mehr Übernachtungen realisiert. Jährlich werden in den Jugendübernachtungsstätten mit ihren 17.000 Betten knapp 2,5 Millionen Übernachtungen gezählt.



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: