1. Oktober 2007, Dänemark

Vorbildlich auf zwei Rädern

Kopenhagen will Welt-Fahrradstadt werden. Spätestens im Jahr 2015 soll die Hälfte aller innerstädtischen Fahrten in der dänischen Hauptstadt zu Arbeit, Studium oder Shopping mit dem Zweirad unternommen werden. Mit ihrer Initiative will das Kopenhagener Technik- und Umweltamt (Teknik- og Miljøforvaltningen) den Autoverkehr eindämmen, den CO2-Ausstoß verringern und die Gesundheit der dänischen Hauptstädter verbessern.

Schon jetzt ist die größte Metropole Skandinaviens in Sachen Radverkehr auf einem guten Weg: Nach dem kürzlich vorgelegten „Zweiradbericht 2006″ (Cykelregnskab 2006) ist die Zahl der Radunfälle in den vergangenen zehn Jahren um 70 Prozent zurückgegangen.

Da jedoch das subjektive Sicherheitsgefühl der Radler gesunken ist, investiert die Kommune Kopenhagen in den kommenden Jahren insgesamt 75 Millionen Kronen (ca. zehn Mio. Euro) in neue Radwege, sichere Kreuzungen, zusätzliche Bikeparkplätze sowie die Sicherheit der jüngsten und der älteren Zweiradfahrer. Gleichzeitig startet Kopenhagen eine auf zwei Jahre angelegte Kampagne für mehr Rücksichtnahme zwischen Radfahrern, Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern.



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