5. Oktober 2007, Deutschland

ADAC-Staubilanz Sommer-Saison 2007

Der Frust vor dem Urlaub: 930-mal Stop-and-Go – 13 147 km Stau an den Sommer-Reisewochenenden
930 Staus mit einer Länge von zehn Kilometern und mehr registrierte der ADAC an den zwölf Reise-Wochenenden des vergangenen Sommers. Damit standen deutsche Urlauber nur 37-mal weniger in einer Blechkolonne als im Jahr 2006 (967). Insgesamt summierten sich die Autoschlangen in der diesjährigen Reisesaison zu einer Strecke von 13 147 Kilometern. Das entspricht in etwa der Entfernung Düsseldorf – Darwin / Australien oder zweimal München – Kathmandu.

Die annähernd gleichbleibende Zahl der Sommerferienstaus kommt nicht von ungefähr. 2006 sorgte die Fußball-WM zu einer zusätzlichen Verdich-tung des Reiseverkehrs im Juli und August. In diesem Sommer gab es dafür mehr Engpässe durch den gleichzeitigen Ferienstart von Baden-Württemberg und Bayern – im Vorjahr waren die Ferientermine dieser beiden Bundesländer um eine Woche entzerrt. Zudem gab es in diesem Sommer 17 Prozent mehr Baustellen auf den Fernrouten.

Erfreulich: Die Staulängen waren etwas kürzer. Es gab 2007 keine Superstaus von 50 Kilometern und mehr. Die längsten Staus waren 40 Kilometer lang – davon gab es sechs, jeweils an einem Freitag. 775 Staus hatten eine Länge zwischen 10 und 19 Kilometern (Vorjahr 807); 155 Staus, genauso viele wie 2006, waren zwischen 20 und 40 Kilometer lang. Als Strecke mit den meisten Staus entpuppte sich die Autobahn A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg. 155-mal mussten sich Autofahrer mit Stop-and-Go durch einen Stau von mindesten zehn Kilometern Länge quälen.



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