6. Oktober 2007, Reedereien

Scandlines erweitert Kapazität auf Linie Rostock – Gedser

Kapazitätserweiterung mit täglich bis zu sechs zusätzlichen  Abfahrten für den Frachtverkehr sorgt für noch bessere Verbindungen nach Skandinavien / FS „Thjelvar“ wird in FS “ Rostock“ umbenannt

Ab 15. Oktober 2007 wird Scandlines ein drittes Schiff im Fährverkehr zwischen Rostock und Gedser einsetzen. Das FS „Thjelvar“, welches von der Rederi Gotland AB (Schweden) gechartert wurde, wird in FS „Rostock“ umbenannt und zukünftig unter deutscher Flagge fahren.

Das FS „Rostock“ wurde 1981 auf der finnischen Werft OY Wärtsila AB gebaut. Das 141 Meter lange und 23 Meter breite Schiff verfügt über eine Frachtkapazität von 1.150 Lademeter und kann bis zu 1.300 Passagiere befördern.

Ab 15. Oktober bietet Scandlines der Transportwirtschaft 12 Abfahrten je Richtung auf der Linie Rostock-Gedser an. Scandlines plant, das FS „Rostock“ bis Ende 2007 zunächst ausschließlich zur Beförderung von Lkw und Trailern einzusetzen. Auch die Passagierkunden von Scandlines werden vom Einsatz der neuen Frachtfähre profitieren. Für Pkw und Busse stehen zu den Hauptreisezeiten auf den beiden anderen Schiffen der Linien mehr Kapazitäten zur Verfügung.

Durch diese erneute Kapazitätserweiterung trägt Scandlines dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen zwischen Skandinavien und Kontinentaleuropa Rechnung. Zweistellige Zuwachsraten im Fracht- und Passagierbereich untermauern die wachsende Bedeutung der Fährverbindung zwischen Rostock und Gedser, aber auch des Hafenstandortes Rostock. Die Erhöhung der Taktfrequenz ermöglicht der europäischen Transportindustrie auf diesem Verkehrskorridor eine noch effizientere Auslastung des Equipments. Zeitverluste durch Hafenstandzeiten werden weitestgehend minimiert.



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