12. Oktober 2007, Tirol

Pitztal: Internationaler Treffpunkt der Skisportler

Einen außergewöhnlichen Nationenmix verzeichnet derzeit das Gletscherskigebiet im Pitztal. Von den hervorragenden Pistenbedingungen angelockt, treffen sich Mitte Oktober mehr als 15 Skinationen, um sich hier für die Weltcupsaison vorzubereiten.

In den Pitztaler Höhenbereich von 3.000 m ist auch das Team des österreichischen. Skiverbandes ÖSV mit seinen Topstars Benni Raich, Hermann Maier oder Manuela Kirchgasser und Niki Hosp zurück gekehrt. Der Pitztaler Cheftcoach des japanischen Teams Georg Höllrigl probt mit seinen Schützlinge ebenso Speed Disziplinen wie die Italiener unter Regie von „Much“ Mayr, daneben noch das Erfolgsteam des letzten Winters Norwegen, oder Christian Leitner mit seinen Finnen. Zu den längjährigen Stammgästen im Trainingsbetrieb am Pitztaler Gletscher gehören noch die Slowenen, die Schweizer oder das Teams Liechtensteins, seit diesem Jahr mit Trainer Florian Raich, dem älteren Bruder des „Blitz aus Pitz“ Benni. Auch kleinere Skinationen wie Großbritannien, Ungarn, Bulgarien oder Russland haben hier optimale Möglichkeiten gefunden, Ihre Rennläufer auf eine WM- und Olympiafreie Weltcupsaison in allen Disziplinen vorzubereiten.

Für die Aktiven beginnt der Rennbetrieb Ende des Monats in Sölden. Zuvor messen sich aber bereits erstmals zum Saisonauftakt im Pitztal die Trainer und Serviceleute beim „Race of the Coaches“(PCM) am Dienstag 16. Oktober in einem alpinen Riesenslalom. Eine derartige Standortbestimmung in der Trainercrew ist eine Novität im Rennzirkus und die Anmeldeliste dafür steigt täglich.

Auch zahlreiche Nachwuchsteams nutzen die Gelegenheit, um einen bewundernden Blick auf die Großen der Branche zu werfen und sich ihre Techniken abzuschauen.



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