16. Oktober 2007, Mecklenburg-Vorpommern

Broschüre zur Backsteingotik: Klöster und Kirchen auf 16 Routen entdecken

Sie waren die Mittelpunkte geistlichen Lebens im Mittelalter und rücken jetzt für eher weltliches Erleben wieder in den Vordergrund: Mecklenburg-Vorpommern öffnet sich den Klöstern, und immer mehr Klosterstätten öffnen sich Besuchern des Landes. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat die Klosterstätten und Pilgerwege im Land in der neuen Broschüre „Entdeckungen im Backsteinland“ stärker berücksichtigt.

Darin finden sich neben 13 Routen zu Kathedralen, Kirchen, Stadttoren oder Bürgerhäusern erstmals auch drei Klosterrouten wieder: Der Jakobsweg von Lassan bis Tribsees in Vorpommern, die Kleine Klosterroute von und nach Bad Doberan über Rostock, Ribnitz, Güstrow und Dobbertin sowie der Jakobus-Pilgerweg der heiligen Birgitta von Schweden zwischen Stralsund und Schwerin sind nachgezeichnet und touristisch aufbereitet worden. Weiterhin gibt es Kurzbeschreibungen 25 sehenswerter Klosterstätten im Land – darunter gut erhaltene wie die Anlage um das Bad Doberaner Münster oder das Kloster zum Heiligen Kreuz in Rostock, umgenutzte wie das Katharinenstift in Rostock, in dem die Hochschule für Musik und Theater ihren Sitz hat, aber auch Ruinen wie die ehemaligen Franziskanerklöster in Stralsund und Rehna bei Greifswald.

Insgesamt bringt die nach Regionen und Routen sortierte Broschüre Ordnung in fast 350 backsteinerne Sehenswürdigkeiten in etwa 100 Orten des Landes. Angereichert ist sie mit Karten, Fotos, Literaturempfehlungen, Entfernungsangaben und Informationen zu Unterkünften. Die gotischen Backsteinbauten stehen bereits heute auf dem Programm vieler Gäste Mecklenburg-Vorpommerns: Zwei Millionen Menschen besuchen in jedem Jahr die großen Stadtkirchen und 1,1 Millionen Menschen nehmen die Klöster im Land in Augenschein.
Da sich gerade auch das Interesse vieler ausländischer Besucher des Landes auf die Backsteinbauten richtet, wurde die Broschüre auch in englischer Sprache produziert.



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