19. Oktober 2007, Schwerin

Martensmarkt in Schwerin

Die Schweriner feiern den Martensmann – mit Gauklern, Räubern und Feuerspuckern. Diesen Brauch gibt es bereits seit 1520. Alljährlich überbrachte er den Mecklenburger Fürsten ein Fass Wein zum Martinstag, um sie versöhnlich zu stimmen. Auch am 11. November 2007 kommt der Martensmann mit Wein im Gepäck nach Schwerin. Eingebettet ist dieses Ereignis ein ein Fest, das Gäste bereits am 9. November Gäste in die Landeshauptstadt lockt.

Bei mittelalterlicher Musik können Gäste das Tanzbein schwingen. Während die einen zum lauten Gesang anstimmen, können die anderen kulinarische Köstlichkeiten genießen: So wird es die unverwechselbaren Rahmflecken geben und das süffige Kirschbier zum Aufwärmen der Gemüter in der kalten Zeit. Das kleinste hölzerne Riesenrad der Welt – handangetrieben von muskelbepackten Hünen – sorgt bei Eltern und Kindern für großen Spaß. Staunen werden die Kleinen in magischen Momenten mit Zauberer Mika und in geheimnisvollen Märchenwelten der Erzählstunde.

Zum Auftakt des Festes zieht eine lange Lichterkette durch die Altstadt. Beschlossen wird es mit dem größten Lampionumzug Schwerins, umtänzelt und beschallt von Sackpfeifenklängen und Trommeln vom Duo Obscurum.

Ein Blickfang wird die Handarbeit des Bildhauers Marcus Burmeister aus Bäbelin sein: Er schnitzt während der drei Tage eine Figur, die am Sonntag für einen guten Zweck an den Meistbietenden versteigert werden soll. Und um 14.00 Uhr wird dann auch der Lübecker Martensmann eintreffen. Vom Schloss aus zieht seine Kutsche durch die Stadt, begleitet vom Spielmann e.V., und bringt den Schwerinern ein Fass des berühmten Rotspons aus seiner Heimatstadt. Angekommen auf dem Markt, wird das Fass in alter Tradition entgegengenommen und angestochen.



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