15. Dezember 2007, Flughäfen

5,5 Prozent mehr Flugpassagiere im Sommer 2007

Während der Sommerflugplanperiode von April bis Oktober 2007 flogen von deutschen Flughäfen insgesamt 60,4 Millionen Passagiere ab (+ 5,5% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, nahm der innerdeutsche Luftverkehr (14,2 Millionen Passagiere) dabei um 1,0 Millionen (+ 7,8%) zu; das war die bisher höchste Steigerung der Passagierzahl in einer Sommerflugperiode. Ins Ausland reisten 46,2 Millionen Passagiere (+ 4,8%), wobei der Interkontinentalverkehr (9,7 Millionen; + 6,2%) stärker zulegte als die Zahl der Passagiere
ins europäische Ausland (36,5 Millionen; + 4,4%).

Im europäischen Luftverkehr weist Spanien (7,7 Millionen; + 2,1%) als bedeutendstes Auslandsziel eine differenzierte Entwicklung auf: Bei einem zweistelligen Zuwachs für das Festland (2,9 Millionen;+11,6%) erreichten weder die Balearen (3,4 Millionen; – 0,9%) noch die Kanaren (1,3 Millionen; – 7,9%) ihre Vorjahresergebnisse. Italienische Flughäfen (3,7 Millionen) steigerten ihre Fluggastzahlen aus Deutschland um 2,0%, die Passagierzahl in das Vereinigte Königreich (3,6 Millionen; – 0,1%) stagnierte, Frankreich (2,3 Millionen) und Griechenland (2,1 Millionen) legten um 4,4% beziehungsweise 2,1% zu. Zweistellige Zuwächse mit 12,8% und 10,1% erreichten Österreich (1,7 Millionen) und die Schweiz (1,6 Millionen) als Flugziel. Mit einem Plus von 6,1% auf 3,8 Millionen wurde die Türkei die zweitgrößte europäische Auslandsdestination, wobei der insbesondere durch den Flugtourismus genutzte Flughafen Antalya (1,8
Millionen) mit einem Plus von 2,9% nur ein unterdurchschnittliches Wachstum erzielte.

Nach Amerika reisten 4,3 Millionen Passagiere (+ 5,2%). Die aufkommensstärkste außereuropäische Destination, die USA, war das Ziel von 3,2 Millionen Fluggästen (+ 7,7%), die Passagierzahl nach Kanada (0,6 Millionen; 0,0%) stagnierte, in die Dominikanische Republik reisten 0,1 Millionen Personen (+ 1,8%).

Asien (3,6 Millionen; + 7,2%) erzielte für die aktuelle Sommerflugplanperiode von allen Kontinenten das größte Wachstum.
China kam dabei auf 0,5 Millionen (+ 4,6%), in die sich am dynamischsten entwickelnden Vereinigten Arabischen Emirate
(durchschnittliche jährliche Veränderungsrate von 1990 bis 2007: + 20,2%) flogen 0,4 Millionen (+ 14,7%). Zweistellige Zuwächse erreichten hier außerdem Thailand und Israel (jeweils 0,3 Millionen)
mit 11,5% beziehungsweise 13,6%.

Nach Afrika reisten 1,8 Millionen Passagiere (+ 6,7%). Nach Ägypten (0,7 Millionen) flogen 15,7% mehr Personen, während Tunesien (0,5 Millionen; – 6,7%) das Vorjahresergebnis nicht erreichte. Marokko hingegen konnte sein Aufkommen um nahezu ein Viertel (+24,1%) auf 0,1 Millionen Passagiere steigern.



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