1. Januar 2008, Curacao

Ausnahmezustand: Karneval in Curaçao

Lebensfreude, Temperament und Ausgelassenheit: Der karibische Karneval zählt zu den prächtigsten und farbenfrohsten der Welt und besonders auf der Karibikinsel Curaçao wird die fünfte Jahreszeit zu einem unvergleichlichen Ereignis für Jung und Alt. Am 2. Januar 2008 startet das sieben Wochen dauernde Spektakel mit der offiziellen Eröffnungsparty. Seinen Höhepunkt erreicht das närrische Treiben bei der rauschenden „Grand Carnival Parade“ am 3. Februar.

Wie auch in Rio wird auch auf Curacao zünftig Karneval gefeiert mit Kostümparaden. Farbengewaltige Riesenumzüge auf den Straßen von Willemstad laden Einheimische wie auch Touristen zum Mitfeiern ein. Beim Tumba Wettbewerb am 14. Februar tanzen alle Besucher begeistert zwischen türkis-bunten Kolonialhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu rhythmischen Klängen, den „tumba rhythm“. Der Gewinnersong darf die große Parade anführen. Wer sich nicht in das Gewühl stürzen will, der kann dem bunten Trubel auch von den Tribünen entlang der Straßen zusehen. Bereits Anfang Januar startet das närrische Treiben mit der Inselparty „Carnival“; seinen Höhepunkt erreicht der bunte Trubel in der „Grand Carnival Week“ Anfang Februar und endet mit der rauschenden „Grand Carnival Parade“ am Sonntag, den 3. Februar. Zu den Hauptattraktionen zählen unter anderem die Carnival Queen Elections, die Prince & Pancho Election am 31. Januar und die Jump-Ups & Jump-Ins-Paraden. Das Spektaktel verabschiedet sich ganz eindrucksvoll mit der Verbrennung einer Puppe aus Stroh, die den Karnevalsprinzen „Rei Momo“ symbolisiert. Nach dem Abschiedsmarsch, dem ‘Marcha di Despedida’ versammeln sich alle Karnevalisten zum prachtvollen Feuerwerk, um den „Rei Momo“ als Symbol für Unfruchtbarkeit, Sünde und Unglück in Brand zu setzen.



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