7. Januar 2008, Deutschland

ADAC für sinnvolle Maßnahmen zur Verringerung von Feinstaub

Die Gesundheitsbeeinträchtigung der Feinstaubpartikel steht nach Meinung des ADAC nicht zur Diskussion. „Der ADAC setzt sich seit Jahren dafür ein, die Belastungen durch Feinstaub zu verringern. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass Wirksamkeit und negative Beeinträchtigung anderer Lebensbereiche in einem sinnvollen Verhältnis stehen“, so ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. Deshalb unterstützt der ADAC explizit den Einbau von Partikelfiltern, die mittlerweile bei neuen Fahrzeugen Standard sind und die Feinstaubemissionen praktisch auf Null reduzieren.

Fahrverbote im Rahmen von Umweltzonen lehnt der ADAC dagegen ab. „Derartige Maßnahmen bedeuten für die Halter von fast zwei Millionen Fahrzeugen in Deutschland einen erheblichen Eingriff in Mobilität und Eigentum am eigenen Fahrzeug, ohne dass die Feinstaubbelastung dadurch spürbar sinken würde“, so Becker. Ursächlich dafür ist vor allem, dass Rußpartikel aus Autoabgasen lediglich zu zehn Prozent zur Feinstaubbelastung insgesamt beitragen.

Weil gerade die feinsten Partikel besonders gesundheitsschädlich sind, begrüßt der ADAC, dass die EU in ihren jüngsten Entscheidungen neben den PM10 die PM2,5, also Partikel mit noch geringerem Durchmesser ins Auge gefasst hat.



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