10. Januar 2008, Wien

Musikfestival „OsterKlang 2008″ mit Werken vom Barock bis heute

Zur Feier der Auferstehung und des Frühlings findet von 14. bis 24. März das österliche Festival in der Weltstadt der Musik statt: der „OsterKlang“.  Traditionellerweise eröffnen die Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal des Musikvereins das Festival: 2008 unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt mit Robert Schumanns Lied-Oratorium „Das Paradies und die Peri“. Martin Haselböck dirigiert am 18. März im Theater an der Wien Bachs Johannes-Passion; Michael Schade singt hier am 19. März Schuberts großartige Lieder über Liebe und Besinnung. Die Mezzosopranistin Ann Murray widmet sich in der Minoritenkirche am 21. März Boccherinis musikalischem Gebet Stabat Mater. Hier präsentiert der Moskauer Patriarchalchor auch tags darauf russische Liturgiegesänge.

Auch ein Opernjuwel aus der beginnenden Romantik steht auf dem Programm: Fabio Luisi und Torsten Fischer zeigen Cherubinis Médée: die menschliche Tragödie einer Außenseiterin in ihrem Zwiespalt zwischen Liebe und Hass (am 15., 17. und 20. März).

Mit dem Programm „Im Namen der Rose“ läuten die Wiener Symphoniker unter Fabio Luisi am Ostersonntag im Goldenen Musikvereinssaal den Frühling ein – mit Werken von Johann Strauß (Sohn), Richard Strauss, Aaram Chatschaturjan und Carl Michael Ziehrer. Am Ostermontag schließt das Festival pastoral mit einer Beethoven-Matinee des Pianisten und Beethoven-Spezialisten Melvyn Tan im Theater an der Wien.

OsterKlang Wien 2008, 14.-24.3.2008, diverse Spielstätten, Tel. +43-1-5 888 5, www.osterklang.at.



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