11. Januar 2008, L'TUR

L´TUR auch 2007 wieder mit Rekordjahr

Europas Marktführer für Last Minute-Reisen bleibt in der Erfolgsspur: Auch im zwanzigsten Jahr des Bestehens meldet L´TUR ein Rekordjahr. 784 000 Urlauber haben 2007 spontan bei dem in Baden-Baden ansässigen Unternehmen ihren Urlaub gebucht – 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr und damit soviele wie nie zuvor.

2008 traut sich L’TUR bis zu 100 000 Buchungen mehr zu. Damit würde die Gesamtzahl der Gäste seit Bestehen über die Acht-Millionen-Marke klettern.

Der Umsatz liegt 2007 mit 365 Millionen Euro nur knapp unter dem Vorjahr. Das hat zwei Gründe: Einerseits verlagerte sich die Nachfrage auf günstige Kurzreisen. Zum anderen beeinflusste der Preisrutsch bei den Badezielen in der Hochsaison die Bilanz.

Trotz des um 17 Euro auf 465 Euro gesunkenen durchschnittlichen Reisepreises erwirtschaftet L’TUR „eine Traumrendite“, so Karlheinz Kögel, Vorsitzender des Vorstands. Konkrete Angaben zum Ergebnis macht das Unternehmen nicht, an dem die TUI AG mit 46 Prozent, Thomas Cook mit zehn Prozent beteiligt sind. Die restlichen Anteile hält Gründer Karlheinz Kögel.

Starken Änderungen unterworfen ist dagegen der Markt selbst. Billigflieger gewinnen im Vergleich zu den Chartergesellschaften zunehmend Anteile im Last Minute-Geschäft. Die Nachfrage nach Tickets etwa von Air Berlin, TUIfly und Germanwings stieg innerhalb des vergangenen Jahres um 39 Prozent. Aber auch der Absatz von Lufthansa-Tickets wuchs um mehr als ein Drittel.

„Treiber des Erfolges ist das Zusammenspiel der Verkaufskanäle“, erläutert Kögel. Obwohl 85 Prozent der Kunden die Reisesuche schon im Internet beginnen, werden immer noch ein Großteil der Tickets (62 Prozent) in einem der 160 Shops verkauft. Sie bleiben trotz der bis zu 50 Millionen Klicks pro Monat auf ltur.de „ein unverzichtbares Standbein im Vertrieb.“

Lieblingsziel der Last Minute-Urlauber war 2007 Spanien: Etwa jeder vierte flog in erster Linie nach Mallorca oder auf die Kanarischen Inseln. Der Gewinner des Jahres mit dem größten Umsatzplus heißt jedoch Deutschland – im Fokus der Kunden stehen die Großstädte Berlin, Hamburg und München. Die Vereinigten Arabischen Emirate mit Dubai und Ras al-Khaimah etablierten sich als Fernziel Nummer eins. Boden gut gemacht haben die USA: Der günstige Dollarkurs, attraktive Badearrangements in Florida sowie New York-Flüge ab 300 Euro stimulieren die Lust auf Reisen über den „Großen Teich“ derart, dass die Vereinigten Staaten bei den Ferntrips – nach Thailand – jetzt auf Rang drei liegen.



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