25. Januar 2008, Curacao

Zehn Jahre UNESCO Weltkulturerbe Willemstad

Willemstadt feiert in diesem Jahr einen wichtigen Geburtstag. Vor zehn Jahren wurde ein großer Teil der Hauptstadt Curaçaos in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen, um unter anderem das Zeugnis der niederländischen Vergangenheit zu schützen.

Viele der von UNESCO ausgezeichneten Monumente und Gebäude befinden sich in den vier historischen Stadteilen Punda, Otrobanda, Scharloo und Pietermaai. Jedes Viertel hat seine eigene Bauweise und Besonderheiten. In Punda, dem ältesten Teil der Stadt, gibt es Gebäude, die bis in das 17. Jahrhundert datieren. In Otrabanda sind die meisten Häuser aus dem 18. Jahrhundert, während in Pietermaai und Scharloo, Gebäude aus dem 19. Jahrhundert vorherrschen. Die größten Monumente in Willemstad sind Fort Amsterdam, der Regierungssitz der niederländischen Antillen, das Water Fort, das Rif Fort, und die Mikvé Israel Emanuel Synagoge, die 1732 erbaut wurde.

Auf der Insel gibt es auch zahlreiche alte Landhäuser, auf Niederländisch landhuizen genannt, aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Über 80 dieser Häuser stehen auf der UNESCO Liste. Insgesamt gibt es auf Curaçao 860 geschützte Bauwerke, von denen 765 UNESCO Weltkulturerbe sind.

Für Besucher, die mehr über diese Gebäude erfahren möchten, ist eine Führung durch Willemstadt mit einem Architekten ein Muss. Auf der Webpage www.curacao.com gibt es eine Liste von Veranstaltern, die solche Führungen anbieten mit einer interaktiven Karte.

Zur Vorbereitung auf einen Curaçao Urlaub bietet sich ebenfalls www.curacaomonuments.org an. Alle historischen Häuser und Monumente sind hier auf einer interaktiven Karte zu finden, ein Klick auf das jeweilige Gebäude zeigt Wissenswertes über seine Geschichte und ein Bild.



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