31. Januar 2008, Ungarn

Architekturpreis für Lánchid 19 Design Hotel in Budapest

Kaum eröffnet (April 2007) staubt das Lánchíd 19 Design Hotel in Budapest nach zwei Design-Preisen nun auch schon den Niveaupreis für Architektur der Hauptstadt ab: Ab sofort kann es sich mit dem Titel „Der hervorragendste Neubau“ in der Kategorie „Innovative Umgebung- und Imagegestaltung“ rühmen. Der „Niveau“- Architekturpreis wurde erstmals 1995 verliehen. Er fördert die Architektur- und Umgebungskultur von Budapest und hilft dabei, neue Werte zu schaffen und traditionelle zu bewahren.

Dieses Ziel ist im Lánchíd 19 vorbildlich umgesetzt. Das Architekten-Team Péter Sugár, László Benczur and László Kara hat zum Beispiel bei der Errichtung des Untergeschosses die mittelalterlichen Wände mit heutigem Design verbunden. Die dort beim Bau entdeckte und restaurierte mittelalterliche Wassermühle ist vom Foyer aus durch einen Glasfußboden sichtbar. Die 45 Zimmer und drei Suiten geben alle den Blick entweder auf das Pester Donauufer oder die Budaer Burg frei -oder beides. Zwischen den Zimmern befindet sich ein Atrium, das so hoch ist, wie das gesamte Gebäude. Glas-Hängebrücken führen von dort zu den Zimmern der oberen Etagen. Dieses Atrium, bei dem Glas die wichtigste Gestaltungs-Komponente ist, stellt die Seele und Hauptattraktion des Gebäudes dar.

Im Hotel befinden sich darüber hinaus noch drei Konferenzräume für insgesamt 100 Personen, eine Bar und das „Gallery“ Café & Restaurant mit Gartenterrasse. Außerdem steht ein Business Center zur Verfügung. Bis zum internationalen Flughafen Budapest-Ferihegy sind es zehn Kilometer. Der UNESCO-geschützte Budaer Burgberg ist in zehn Fußminuten erreicht, ebenso rasch über die Donaubrücke die Pester Innenstadt.



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