18. Februar 2008, Schweiz

Visionäre Zeichnungen Victor Hugos und „Geheimnisse auf Pergament“

Hochkarätige Kunstausstellungen locken im Frühling in die Schweizer Städte Lausanne und St. Gallen. „Visionäre Zeichnungen“ Victor Hugos werden in der Fondation de l’Hermitage in Lausanne gezeigt, Lithographien der „Erker Presse“ und „Geheimnisse auf Pergament“ präsentiert St. Gallen den Besuchern.

Abwechslungsreich und spannend zeigt sich der Frühling in den Schweizer Städten. So zeigt vom 1. Februar bis 18. Mai 2008 die Ausstellung „Visionäre Zeichnungen“ in der Fondation de l’Hermitage Lausanne, dass Victor Hugo (1802-1885) nicht nur ein außergewöhnlicher Dichter und Schriftsteller, sondern auch ein bemerkenswerter Zeichner war.

Freunde der Lithographie kommen vom 16. Februar bis 15. Juni 2008 in St. Gallen auf ihre Kosten. Das Kunstmuseum präsentiert aus dem reichen Archiv der „Erker Presse“ Arbeiten aus der Schenkung der Stiftung Franz Larese und Jürg Janett. Gezeigt werden Werke von Jean Arp, Eduardo Chillida, Hans Hartung, Asger Jorn, Serge Poliakoff, Antoni Tàpies oder Günther Uecker. Diese Künstler waren Mitglieder der von Larese und Janett 1958 gegründeten Erker-Galerie in St. Gallen. Ergänzt wird die Ausstellung durch die erstmals gezeigten Künstlerportraits der Fotografin Franziska Messner-Rast.

Ebenfalls in St. Gallen ist noch bis zum 9. November 2008 die Jahresausstellung in der Stiftsbibliothek des Klosters St. Gallen „Geheimnisse auf Pergament“ zu bewundern. Die Ausstellung zeigt, wie in einer Zeit, in der nur wenige lesen und schreiben konnten, mit undurchsichtigen Rätseln, unsichtbaren Kommentaren und Zeichen, aber auch mit kostbaren Materialien und aufwändigen Ausstattungen Schrift inszeniert wurde.



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