29. Februar 2008, Kenia

Nashornbaby Kofi Annan in Kenia geboren

Vor wenigen Tagen wurde in Kenia „Kofi Annan“, ein kleines Nashorn-Baby, geboren. Laut Aussagen der Ranger, welche für die Namensgebung des kleinen Dickhäuters verantwortlich waren, habe „Baby Kofi“ allerdings keine direkte Ähnlichkeit mit dem ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, welcher momentan in Kenia die Vermittlungsgespräche nach den umstrittenen Ergebnis der Präsidentschaftswahlen leitet. Aus UN-Quellen wird jedoch gemeldet, dass der kleine Dickhäuter in der Wildnis Kenias ein ähnlich „dickes Fell“ an den Tag legen müsse, wie es auch sein menschlicher Namensvetter in den letzten Wochen bei den mit viel Geduld geführten Vermittlungsgesprächen bewiesen habe.

Die Geburt des Nashornbabys im kommunal verwalteten Ol Choro Oirogua Conservancy am Rande der berühmten Maasai Mara ist aus zwei Gründen symbolträchtig: Zum einen ist es ein Hoffnungsschimmer für den Fortbestand des Spitzmaulnashorns, welches in den 1980er Jahren in ganz Afrika fast ausgerottet wurde, dessen Bestand aber gerade in Kenia durch umfangreiche Schutzmaßnahmen wieder zugenommen hat. Zum anderen zeigt die Namensgebung des kleinen Nashorns die Hoffnung und Zuversicht der kenianischen Bevölkerung, dass nicht zuletzt durch den Beitrag internationaler Vermittler wie Kofi Annan bald eine dauerhafte Lösung für die politischen Probleme im Land gefunden wird.



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