29. Februar 2008, Neckermann Reisen

Thomas Cook bietet freiwillige Klimaschutzspende an

Deutsche Veranstalter bieten Klimaschutzbeitrag an – Unterstützung konkreter Projekte zur Vermeidung klimaschädlicher Gase

Die deutschen Veranstalter der Thomas Cook AG (Neckermann Reisen, Thomas Cook Reisen, Bucher Last Minute) bieten ab dem 10. März 2008 in Zusammenarbeit mit atmosfair eine freiwillige Klimaschutzspende an. Bei der Buchung einer Flugpauschalreise können die Kunden entscheiden, ob sie für ausgewählte Projekte zur Vermeidung klimaschädlicher Gase spenden möchten. Der Beitrag wird vom Kunden bestimmt und beträgt als Pauschale mindestens vier Euro oder bemisst sich an den Klimagasen der Flugreise. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Buchung im Reisebüro oder im Internet erfolgt.

Die Einbindung des Klimaschutzbeitrages in den Buchungsprozess erfolgt in zwei Schritten: Im Reisebüro wird diese Zusatzleistung zunächst aktiv angeboten. Bis zum Sommer wird sie so in den Buchungsvorgang integriert, dass sie automatisch hinzugebucht werden kann. Im Internet wird der Kunde zunächst per Link auf die Website von atmosfair geleitet, ab Ende März ist der Klimaschutzbeitrag in den Buchungsprozess eingebunden. Thomas Cook ist damit der erste große Reiseveranstalter in Deutschland, der gemeinsam mit atmosfair aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Dr. Peter Fankhauser, CEO Continental Europe Thomas Cook Group plc: “Unser Geschäft als Reiseveranstalter beruht auf zwei Säulen: Dem Bedürfnis der Menschen zu reisen, und ihrem Wunsch, dabei eine intakte Umwelt zu erleben. Deshalb ist Klimaschutz für uns so wichtig. Wir wollen den Menschen auch in Zukunft noch einen unbeschwerten Urlaub bieten, gleichzeitig aber auch Sorge für die entstehenden Belastungen tragen.”

Dr. Dietrich Brockhagen, Geschäftsführer atmosfair GmbH: “Wir freuen uns darauf, mit Thomas Cook erneuerbare Energien in Entwicklungsländern zu finanzieren. So hält Klimaschutz Einzug in deutsche Reisebüros, konkret und zeitgemäß.”

Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium: “Ich freue mich, dass Thomas Cook als erster großer Deutscher Reiseveranstalter seinen Kunden aktiv freiwillige Klimaschutzbeiträge anbietet. Als einer der Marktführer beweist Thomas Cook damit, dass Klimaschutz im modernen Tourismus nicht mehr wegzudenken ist. Neue Studien zeigen: Mit atmosfair hat das Unternehmen einen Partner ausgewählt, der weltweit die höchsten Standards hat.”

Als Sofortmaßnahme wird mit den Klimaschutzbeiträgen der Bau eines Wasserkraftwerks in Honduras unterstützt. Damit können mehrere Dörfer umweltschonend mit Elektrizität versorgt werden. Im nächsten Schritt sind weitere Projekte wie der Bau von Wind- oder Wasserkraftwerken in der Dominikanischen Republik geplant. (thomas cook)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen



2 Kommentare

  1. #1 Thomas Cook und der Klimaschutz sagt:

    [...] Dennoch ist es natürlich sehr begrüßenswert, dass das Thema Klimaschutz überhaupt von den Reiseveranstaltern aufgegriffen wird. Allerdings empfinden wir es schon als ein wenig irreführend, wenn sich ein großer Konzern wie Thomas Cook in einer Pressemeldung (kurz vor Beginn der weltgrößten Reisemesse) mit seinem Engagement zum Thema Klimaschutz brüstet, die eigentliche Last aber den Kunden auferlegt. Ein gewisser eigener Anteil an jeder Spende stünde sicher auch den Thomas Cook-Veranstaltern sehr gut und würde sicher viele Sympathiepunkte bei den Verbrauchern geben, vor allem auch dann, wenn Thomas Cook in seiner Pressemeldung erwähnt, “der erste große Reiseveranstalter in Deutschland zu sein, der ….. einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet”. Die vollständige Pressemeldung zu diesem Thema findet man übrigens bei Reisenews-online. [...]

  2. #2 Mutsoe sagt:

    Es sind oftmals die vieeln kleinen Dinge die auch ein großes Ergebnis erreichen können. Es muss nicht immer der Weltklimagipfel sein der globale Vorgaben macht, sondern eigene Ideen, eigene Aktionen, eigene Veränderungen können ebenso ganz viel bewegen, vielleicht sogar noch mehr bewegen.



Schreiben Sie einen Kommentar »



Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: