4. März 2008, New York

Shalom in Brooklyn

Jenseits der Brooklyn Bridge, die sich über den East River erstreckt, und die beiden Stadtteile Manhattan und Brooklyn miteinander verbindet, bekommen Besucher einen umfassenden Einblick in die große jüdische Gemeinde New Yorks. Jewish Tours veranstaltet dreistündige Touren, die täglich von 10 bis 13 Uhr durch Brooklyn stattfinden. Der Preis pro Erwachsenem beträgt umgerechnet rund 25 Euro, für Kinder unter 12 Jahren die Hälfte. Teilnehmer sehen den Hauptsitz der Chabad-Lubawitch-Bewegung, die weltweit rund 2.000 Glaubenszentren geschaffen hat. Darüber hinaus stehen die Rabbi-Bibliothek sowie das Cassidic Art Institute auf dem Programm. Im Preis für die Tour inbegriffen ist auch ein koscheres Mittagessen. Informationen unter www.jewishtours.com. 

Außerhalb Israels hat New York den größten jüdischen Bevölkerungsanteil weltweit. Die meisten – rund 380.000 – leben im Brooklyner Wohnviertel Williamsburg. Orthodoxe Juden mit langen Prophetenbärten, Schläfenlocken, kaftanartigen Mänteln, Kippas auf dem Kopf oder hohen schwarze Hüten bestimmen dort das Straßenbild.

Brooklyn ist nur eine U-Bahn-Station von Manhattan entfernt. Das Besondere an diesem aufstrebenden Borough sind die verschiedensten Einflüsse der multikulturellen Einwohner. Rund 90 Nationalitäten leben dort dicht beieinander. Neben dem jüdischen Viertel machen afroamerikanische, puertoricanische, indische und italienische Bezirke Brooklyn zu einem bunten Stadtteil.

Im Laufe des Jahres finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Auf den Hausdächern von ganz Brooklyn können Besucher bei Rooftop Films in der Zeit zwischen Juni und September Filme und Musik-Videos sehen. Ein großes Fest wird – ebenfalls im Juni – bei der Mermaid Parade in Coney Island, dem wohl bekanntesten Strand New Yorks, gefeiert. Bücherwürmer kommen dagegen im September beim Brooklyn Book Festival voll auf ihre Kosten. Allgemeine Infos über Brooklyn unter www.visitbrooklyn.org. (NewsPlus)



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