15. März 2008, Niedersachsen

Traditionen zu Ostern im Harz

Lodernde Flammen auf den Höhen der Harzer Berge vertreiben den Winter und begrüßen den Frühling. Über 80 Osterfeuer werden in diesem Jahr traditionell am Ostersamstag oder Ostersonntag im Harz entzündet. Die Feuerkreise der Fackelschwinger sorgen für mystische Stimmung. Traditionelle Feste, Kinderaktionen, Konzerte und
Ausstellungen machen das nördlichste Mittelgebirge zu einem lohnenswerten Reiseziel über Ostern. Zum Osterfeuer gehören auch die Harzer Osterfackeln. Diese mächtigen Holzfackeln, die bereits lange vor Ostern gebaut und getrocknet werden, werden an den Osterfeuerplätzen geschwungen. Das „Schwarzmachen“ ist vor allem bei der Jugend ein beliebter Brauch. Hierbei werden die Gesichter der Umstehenden mit Ruß geschwärzt, was Glück bringen soll. Daher ist eher unempfindliche Kleidung zu empfehlen.

Frühaufsteher lockt der Brauch des Osterwasser Holens in die Harzer Wälder. Schweigend geht es früh morgens zu einer Quelle, deren Wasser Schönheit und Jugend verspricht. Nachdem alle Teilnehmer das kühle Nass genossen haben, darf bei einem Frühstück im Wald auch wieder gesprochen werden. Die frühe Wanderung findet am Ostersonntag unter anderem in Bad Suderode, Schulenberg und Wildemann statt.

Kontakt: Harzer Verkehrsverband, Marktstr. 45, 38640 Goslar, Tel.: 05321 / 340 40, www.harzinfo.de,
Ansprechpartner für Medienvertreter: Miriam Fuchs, Tel.: 05321 / 340 417, E-Mail: m.fuchs@harzinfo.de. (TourismusMarketing Niedersachsen)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: