26. März 2008, Mecklenburg-Vorpommern

Deutschlands Sommerreiseziel Nr. 1 zieht immer mehr Golfer an

Vom ersten 18-Loch-Golfplatz in Ostdeutschland zum ersten Platz im Golftourismus in den neuen deutschen Bundesländern: Die Erfolgsgeschichte des Golflandes Mecklenburg-Vorpommern begann 1992 in Hohen Wieschendorf bei Wismar, und sie ist längst nicht zu Ende geschrieben. Verbrieft ist: Der Nordosten Deutschlands lockt an zum Einlochen – und zwar vor allem Touristen. Jede zweite Runde Golf in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschlands Sommerreiseziel Nr. 1, wird von Urlaubsgästen gespielt. „Die ausgezeichneten natürlichen Verhältnisse tragen dazu genauso bei wie das Verhältnis von Preis und Leistung“, erklärt Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Eine Tageskarte, die „Green-Fee“, ist auf den Plätzen im Land vergleichsweise günstig zu haben. 

Auf mittlerweile 14 Plätzen können sich mehr oder weniger versierte Spieler beweisen oder probieren. Resorts wie Balm auf der Insel Usedom, Teschow in der Mecklenburgischen Schweiz, Winston Golf in Vorbeck bei Schwerin oder Schloss Karnitz auf der Insel Rügen sind weit vorn im Osten und im Norden Deutschlands. In Wittenbeck bei Heiligendamm wurde im Spätsommer 2007 mit dem Ostseegolfclub einer der schönsten Meisterschaftsplätze Deutschlands mit außergewöhnlichem Rundblick auf die Ostsee eröffnet. Die 27-Loch-Anlage ist nicht nur für Gäste des dortigen Kempinski Hotels interessant. Und sie ist längst nicht die einzige Neuerung im Golfland: In Rostock-Warnemünde und auch in Greifswald sind attraktive Anlagen geplant. Der Golfpark Strelasund zwischen Greifswald und Grimmen wurde auf 18 Löcher und um ein Sporthotel erweitert. Und Rügen, Deutschlands größte Insel, will sich zusätzlich mit dem Attribut „Golfinsel“ schmücken und diesen Anspruch mit neuen Plätzen untersetzen. Die Nachbarinsel Usedom steht dem mit der neuen Anlage in Balm und der geplanten in Ahlbeck nicht nach.

Golfen in der natur- und sonnenreichsten Gegend Deutschlands

Ganz gleich, ob Insel oder Festland – Golfer in Mecklenburg-Vorpommern schwingen ihre Schläger in der natur- und sonnenreichsten Gegend Deutschlands. Von Anfang April bis Ende Oktober ist Golf-Saison. Viel Platz für Traumschläge, keine Behinderungen beim Aufbessern des Handicaps.

Weniger Dresscode, weniger Dünkel, weniger Drängeln. Es wird ungezwungen gegolft, aber nicht unprofessionell: Die Anlagen sind auch für versierte Spieler herausfordernd, und die Infrastruktur rund herum ist so gut und modern wie die Plätze selbst. Die Wahl der Hotels in der Nähe der Plätze ist an vielen Orten so vielfältig wie die Wahl der Schläger. Beispiel Fleesensee: Eine der modernsten deutschen Anlagen ist Teil der größten Freizeitanlage Nordeuropas mit einem Radisson SAS Hotel, einem Dorfhotel und Deutschlands erstem Robinson Club. Im nächsten Jahr kommt noch ein Haus der europaweit renommierten Marke Iberotel dazu.

Neue Broschüre erscheint im April

Mit ca. 260.000 Übernachtungen steht zurzeit etwa ein Prozent aller Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern im Zusammenhang mit dem Golfen. Tendenz steigend. „Bei den im Vergleich mit anderen Touristen überdurchschnittlichen Ausgaben der Golfspieler wird der Sport in Mecklenburg-Vorpommern immer mehr zum Wirtschaftsfaktor. Nicht zuletzt
auch, weil Golf die Palette touristischer Angebote bereichert und das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern attraktiver macht“, sagte Bernd Fischer. Im April erscheint eine neue Broschüre zum Golfland Mecklenburg-Vorpommern, die in Zusammenarbeit mit den Golfverband entstanden ist. Sie listet alle Plätze mit detaillierten Angaben und kann beim Tourismusverband und beim Golfverband kostenlos bestellt werden.

Kontakt: Golfland Mecklenburg-Vorpommern im Internet: www.auf-nach-mv.de,
www.golfverband-mv.de (Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern)



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