26. März 2008, Pennsylvania

Pennsylvania sieht grün

Pennsylvania zeigt (nicht nur) zur Internationalen Tourismusbörse in Berlin seine grüne Seite. Eine neue CD-Rom liefert Reisenden umfangreiche Informationen und Karten zu 15 Trails, die den US-Bundesstaat durchziehen. Diese umfasst Routenvorschläge für Wanderer sowie Motorrad- und Autofahrer. Highlight ist der Allegheny Geocaching Trail durch zehn Counties der Waldregion im Nordwesten des Staates (National Forest). Mehr als 1.500 Kilometer Wanderwege durchziehen den US-Ostküstenstaat. In der waldreichen Region der Alleghenies entsteht der längste Park der Welt. Zahlreiche grüne Oasen in Philadelphia und Pittsburgh knüpfen an die Vision von Gründungsvater William Penn an: A Green Country Town.

Geocaching ist Volkssport dies- und jenseits des Atlantiks. In den Wäldern von Pennsylvania können Fans jetzt auf Schatzsuche gehen. Ausgerüstet mit GPS-Gerät und Koordinaten aus dem Internet geht man auf die Suche nach Schatzboxen, die mitten in der Natur versteckt sind. Am Ziel angekommen, trägt man sich in ein Logbuch ein und stempelt den Wander-Pass ab. An der Startbasis gibt es dafür eine eigens kreierte Geo-Caching-Münze. Im Allegheny National Forest warten zwanzig Schatzboxen darauf, entdeckt zu werden.

Die CD-Rom „Trail Central Pennsylvania“ ist Anregung für die eigene Routen-Planung – egal, ob von GPS-Daten oder den Launen der Natur geleitet. Sie kann angefordert werden beim Fremdenverkehrsamt Pennsylvania (Scheidswaldstraße 73, 60385 Frankfurt am Main, Tel: 069 / 255 38 – 250, Fax: 069 / 255 38-100, E-Mail: info@visitpa.de.

Endlose Wanderwege, grüne Oasen in den Cities, starke Umweltinitiativen

Therese Balzereit, Direktorin Internationales Marketing von Pennsylvania, verweist auf die starke grüne Seite des US-Bundesstaates: „Nirgendwo in den USA gibt es mehr Wanderwege als in Pennsylvania: 105 Routen erstrecken sich über rund 1.500 Kilometer. Weitere 1.800 Kilometer werden noch erschlossen.“ In der Allegheny Region entsteht der längste Park der Welt. Er führt auf knapp 200 Ufer-Kilometern entlang der Flüsse Allegheny, Monongahela, Ohio und Youghiogheny.

Grüne Oasen in den Cities

Die Vision einer grünen Stadt („a green country town“) hatte bereits William Penn, als er 1682 Philadelphia gründete. Er plante eine City mit viel Freiflächen, Parks und Gärten. Die fünf von ihm angelegten Parks sind noch erhalten. Heute hat keine Stadt in den USA mehr öffentliche Gärten und Grünflächen als Philadelphia. Der Fairmont Park ist zudem der größte Stadtpark im ganzen Land.

Imposant auch die Zahlen der Drei-Flüsse Stadt Pittsburgh, die in diesem Jahr mit vielen Outdoor-Events ihren 250. Geburtstag feiert. Sie hat mehr Bäume pro Quadratkilometer als jede andere Stadt in den Vereinigten Staaten. Platz Eins belegt sie auch bei den Farm-Märkten. Nur vier Städte in den USA liegen vor Pittsburgh mit Blick auf die Anzahl umweltfreundlicher Gebäude (LEED Bench-marking Rating 2007). Hierbei werden Baumaterial, Architektur sowie Betrieb der Bauten beurteilt. Bei den Fußgängerfreundlichsten Metropolen der USA liegt Pittsburgh immerhin auf Platz Neun (University of Michigan, 2007). Übrigens: Für Fitnessbegeisterte gibt es dort bergauf und bergab 712 Treppen mit 44.645 Stufen.

Naturnahe Architektur und kompostierbares Geschirr

International bekannt ist das Projekt Fallingwater, das Frank Lloyd Wright in den 60er Jahren in den Allegheny Mountains schuf: Ein Wohnhaus, das sich an der natürlichen Umgebung orientiert und organisch gebaut ist. So liegt das Gebäude direkt über einem Wasserfall; die Feuerstelle im Wohnzimmer integriert den dort vorgefundenen na-türlichen Felsen.

Selbst Meetingplaner sehen bei Pennsylvania grün: Im David L. Lawrence Center in Pittsburgh sind selbst das Geschirr und die Tassen aus Pflanzenstärke hergestellt und 100 Prozent kompostierbar. (noblekom)



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