29. März 2008, Flughafen Düsseldorf

Grünes Licht für mehr Flexibilität am Flughafen Düsseldorf

Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium hat grünes Licht gegeben für die Durchführung eines Probebetriebs, in dem empirisch belegt werden soll, dass die Kapazität der südlichen Hauptstart- und -landebahn auch im Einbahnbetrieb bei 45 Flugbewegungen in der Stunde liegt. Diese Möglichkeit der Ausweitung von bisher 40 Starts und Landungen in der Stunde ist als Öffnungsklausel in der aktuellen Betriebsgenehmigung verankert. Der Probebetrieb beginnt sofort und wird auch die Sommerflugplan-Periode 2009 einschließen.

„Damit sind wir in der Lage zu belegen, dass die Stundenkapazität höher ist als 40 Flugbewegungen“, begrüßt Christoph Blume, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, diese Entwicklung. „Wir sind davon überzeugt, dass der zusätzliche Verkehr reibungslos abgewickelt werden kann. Durch die Gestattung des Probebetriebes können wir uns der hohen Nachfrage unserer Airlines flexibler anpassen“ so Blume weiter. „Die Gesamtzahl der zulässigen Flugbewegungen bleibt unverändert.“

Zum Hintergrund:

Entsprechend der Anschlussgenehmigung vom 09. November 2005, die durch das Oberverwaltungsgericht Münster am 16. Mai 2007 bestätigt wurde, kann die zulässige Zahl der Flugbewegungen in folgender Weise erhöht werden:

1. In den Spitzenstunden bei Zweibahnbetrieb von 40 auf 45 (+2) Bewegungen bis maximal der Hälfte der Wochenstunden. Dies ist bereits umgesetzt.

2. In den übrigen Wochenstunden bei Einbahnbetrieb von 40 auf bis zu 45 Bewegungen, wenn nachgewiesen wird, dass die Kapazität einer Bahn dafür ausreicht (Öffnungsklausel).

Der Flughafen hat dem Ministerium ein Kapazitätsgutachten vorgelegt, das als Grundlage für den Probebetrieb zum Zwecke des verlangten empirischen Nachweises der ausreichenden Bahnkapazität dient. (Flughafen Düsseldorf GmbH)



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