29. April 2008, China, Shangri-La

Insider-Tipps für Peking – Stadtbesichtigungen

Shangri-La’s China World Hotel in Peking hat für seine Gäste wertvolle Insider-Tipps für Exkursionen abseits der bekannten Pfade zusammengestellt.Spaziergänge durch Peking

Man möchte es kaum glauben, aber eine der besten Arten die Riesenstadt Peking ohne eine geführte Tour für sich zu entdecken und einen Einblick in die lokale Kultur zu gewinnen, ist zu Fuß. Es gibt einige Viertel, die sich für Spaziergänge hervorragend eignen. Das China World Hotel hat für seine Gäste den kostenlosen Führer „Kultur- und Shopping-Highlights“ herausgebracht. Er liegt in allen Gästezimmern, ist zweisprachig und wird vierteljährlich aktualisiert. Darin finden sich Vorschläge und Tipps für gemächliche Erkundungen der unmittelbaren Umgebung des Hotels einschließlich detaillierter Straßenpläne.

Ein Tipp für alle die Lust auf weitere Exkursionen per Pedes haben, ist der im internationalen Buchhandel erhältliche Führer „Beijing Walks“ von Don Cohn. Darin werden sechs Touren durch die wichtigsten historischen Viertel (Verbotene Stadt, ehemaliges Gesandtschaftsviertel, Beihai Park, Himmelstempel, Konfuziustempel, Sommerpalast, Olympisches Dorf) genau beschrieben. Er erklärt den historischen Hintergrund und illustriert die Beschreibungen mit alten Karten, Zeichnungen und Fotografien. Darüber hinaus informiert er über alles Mögliche und Unmögliche, angefangen von Feng Shui, Pekinesen und Peking-Enten über die Peking-Oper bis zum Privatleben der Kaiser.

Neue Sehenswürdigkeiten

Das Gesandtschaftsviertel in der Nähe der Verbotenen Stadt, nur 15 Minuten mit dem Taxi vom China World Hotel entfernt, wird derzeit mit Hochdruck saniert und soll bis zu den Olympischen in neuem Glanz erstrahlen. Es ist ein Projekt von Handel Lee, der bereits Three on the Bund in Shanghai und The Courtyard in Peking entwickelt hat. Das neue Legation Quarter wird mehrere Restaurants (darunter Maison Boulud von Daniel Boulud), Geschäfte (darunter eine Patek Philippe Boutique), eine Kunstgalerie und Veranstaltungseinrichtungen bieten. Das Anwesen wurde im Qing-Kaiserreich 1903 als amerikanische Botschaft erbaut und ist das einzige, völlig intakte Botschaftsgebäude aus dieser Zeit.

Die Schule von Mutianyu (www.theschoolhouseatmutianyu.com) beherbergt ein Restaurant und ein Kunsthandwerksgeschäft am Fuß der Großen Mauer im Bereich von Mutianyu. Vom Innenhof des Restaurants hat man einen großartigen Blick auf die Mauer. Von hier aus kann man sie ohne großen Trubel besuchen und gewinnt außerdem einen Eindruck eines traditionellen chinesischen Dorfes.

Die verschiedenen Olympiastätten werden jeweils nach Fertigstellung vom BOCOG (Beijing Organizing Committee for the Games of the XXIX Olympiade) für geführte Touren und Veranstaltungen freigegeben. Tickets für die „Good Luck Beijing“ Events werden unter www.emma.cn verkauft. Auf der Website sind alle Veranstaltungen zu finden, und zudem die bedeutendsten Sportereignisse und Unterhaltungsangebote in den wichtigsten Städten des Landes.

Eine der besten Möglichkeiten den Olympiapark zu erkunden, sind Fahrradtouren wie sie von Bycycle Kingdom und Cycle China laufend angeboten werden.

Neue Künstlerzentren

Weil die Mieten im Dashanzi-Kunstdistrikt in Peking für viele Künstler nicht mehr erschwinglich sind, ziehen sie in Dörfer in der Umgebung. Das Künstlerdorf in Song Zhuang im Distrikt Tong Zhou, einem Vorort im Osten Pekings, ist das bekannteste und größte. In Song Zhuang leben jetzt fast 400 Kunstschaffende. Das Dorf wird nicht nur in China als Synonym für die chinesische Avantgarde angesehen. Von Anfang an waren die Mehrheit der Bewohner Avantgarde-Maler. Mittlerweise zieht die Kommune Maler, Bildhauer und Fotografen der verschiedensten Stilrichtungen an.

Ein weiterer Magnet für zeitgenössische Kunst ist der Vorort Caochangdi. Der bekannte Künstler Ai Weiwei zog 2000 in diesen Außenbezirk. Auf einem Gelände im Caochangdi Village an der fünften Ringstraße im Nordosten Pekings hat er für sich und seine Freunde eine Gallerie namens China Art Archives and Warehouse eingerichtet. Ai Weiwei amtiert immer noch als deren künstlerischer Direktor (200 Caochangdi; +86-10-8456-512; www.archivesandwarehouse.com). Die Bekanntheit der Gegend ist gestiegen und unter dem Einfluss international agierender, bedeutender Galerien hat sich die ruhige, von Birken und Pinien gesäumte Enklave in einen lebhaften künstlerischen Schmelztiegel verwandelt. Die Region liegt 30 Minuten mit dem Taxi vom Zentrum Pekings entfernt. (AMPR)



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