3. Mai 2008, Mittelamerika

Wo Hollywoodstars baden gehen

Was haben Paul McCartney, Amy Winehouse, Camilla Parker Bowles und Johnny Depp gemeinsam? Sie alle machen gerne Urlaub in der Karibik. Auf anspruchsvolle Gäste ist man dort bestens vorbereitet. Das Angebot an außergewöhnlichen Hotels, luxuriösen Villen oder gar Privatinseln wächst ständig. Luxus in der Karibik bedeutet, den Sand unter den Füßen zu spüren, dem Rauschen der Wellen zu lauschen, der Natur ganz nah zu sein und dennoch auf nichts verzichten zu müssen.

Auf nichts verzichten muss – trotz millionenschwerer Scheidungsklage – Pop-Legende Paul McCartney, der Anfang April seinen Urlaub auf dem Privatinsel Resort „Jumby Bay“ in Antigua verbrachte. Auch Camilla Parker-Bowles, Ehefrau von Thronanwärter Prinz Charles, zog es in diesem Jahr schon nach Antigua. In der ehemaligen britischen Kronkolonie ist man auf betuchte Gäste und deren Wünsche eingestellt, ebenso wie in Barbados, wo Amy Winehouse sich eine Auszeit gönnte.

Wem besonders an Privatsphäre gelegen ist, der residiert am Besten gleich auf einer Privatinsel. Johnny Depp erstand während der Dreharbeiten zu „Fluch der Karibik“ sein eigenes Bahamas-Eiland namens Little Hall’s Pond. Captain Jack’s Insel bleibt privat, andere hingegen kann man mieten. Zum Beispiel die Insel von Zauberkünstler David Copperfield, Musha Cay, ebenfalls Bahamas, die samt 30-köpfigem Personal für rund 16.000 Euro pro Tag zu haben ist. Oder das zu den British Virgin Islands gehörende Necker Island, welches Google-Gründer Larry Page jüngst für sich und 600 Hochzeitsgäste mietete. Ganz neu im Reigen der karibischen Luxus-Inseln ist das im Herbst 2008 eröffnende Scrub Island Resort nördlich von Tortola (British Virgin Islands). Über 30 Villen, drei traumhafte Sandstrände, eine Marina und ein luxuriöses Spa bietet das neue Refugium (www.mainsailbvi.com).

Aber es muss ja nicht gleich eine ganze Insel sein. In der Karibik entstehen derzeit viele neue Hotelprojekte, vor allem im Luxusbereich. Eines der Highlights ist „The Cove“ auf Paradise Island (Bahamas) mit 600 luxuriösen Suiten. Die extravaganten Zimmer sind mit vielen Annehmlichkeiten wie Regenduschen, modernen Flachbildschirm-Fernsehern und Wireless-Lan eingerichtet. Privater Zugang zu zwei Pools mit Blick auf das Meer ist bei diesem exklusiven Hotel ebenso selbstverständlich wie die privaten Poolhäuschen mit TV-Geräten, Internetzugang, Minibar und mehr (www.thecoveatlantis.com).

Auch die Dominikanische Republik entwickelt sich stetig weiter zur Top-Luxus-Destination und verkündet ein Mega-Projekt nach dem anderen. In Punta Cana entsteht derzeit auf einer gigantischen Fläche von 120 Millionen Quadratmetern mit 5,5 Kilometern Strand das größte Luxus-Resort der Karibik. Unter anderem baut Ritz Carlton hier ein Hotel und eine Villenanlage, die 2010 eröffnet werden sollen. Zwei Milliarden US-Dollar investiert Immobilien-Mogul Donald Trump in Cap Cana in eine luxuriöse Anlage mit Hotel und Eigentumswohnungen. Über drei Golfplätze und sogar ein Polofeld wird das Resort verfügen.

Einer der außergewöhnlichsten Hotel-Neuzugänge in der Karibik ist wohl das „Geejam“ in Port Antonio (Jamaika). Luxus kombiniert mit entspannten „Vibrations“ erwartet die Gäste in diesem Projekt des Plattenmoguls Chris Blackwell, der unter der Dachmarke Island Outpost verschiedene Boutique Hotels von ganz besonderem Charme vereint. Ursprünglich diente das Anwesen als exotisches Hideaway-Tonstudio, in dem sich Stars wie Gwen Stefani, Björk oder die Gorillaz zu neuen Alben inspirieren ließen. Das voll eingerichtete Tonstudio steht den Gästen nach wie vor zur Verfügung. Authentisch jamaikanisch, naturnah mitten in üppiger Vegetation gebaut, ohne diese zu verdrängen, will das Geejam „kreative Globetrotter“ anlocken, so Mitbegründer Jon Baker (www.geejamhotel.com).

Auch in Grenada gibt es Neuigkeiten für First-Class Urlauber: Nach dreijähriger Renovierungszeit ist das luxuriöse Spa Resort LaSource wieder geöffnet. Inmitten eines 16 Hektar großen tropischen Gartens am Pink Gin Beach gelegen, bietet das Hotel all-inclusive Urlaub auf hohem Niveau. Jeder Gast über 16 Jahre erhält eine Wellness-Anwendung pro Tag, das im Preis enthaltene Sportangebot reicht von Tauchen und Schnorcheln über Wasserski und Tennis bis hin zu Bogenschießen, Golfen, Tai-Chi und Yoga. Sportlich ist auch ein prominenter Gast, der kürzlich eines der renommiertesten Luxushotels der Gewürzinsel besuchte: Formel-1-Pilot Lewis Hamilton, dessen Großeltern aus Grenada stammen, verbrachte im Februar einige entspannte Tage im Spice Island Beach Resort.

Man muss kein Hollywoodstar oder Rennfahrer sein, um sich einmal einen Luxusurlaub in der Karibik zu gönnen. So kostet beispielsweise eine Woche im exklusiven One & Only Ocean Club (Bahamas), in dem schon Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones wohnten, ab 1.442 EUR (nur Übernachtung). DERTOUR bietet eine Woche im 6-Sterne Premium Resort „Royal Plantion“ in Jamaika für 786 EUR pro Person (nur Übernachtung, inkl. Tauchen und Golf). Eine Woche all inclusive im Spice Island Beach Resort kann man bei Meier’s Weltreisen ab 1.458 EUR buchen. Auch bei spannenden Rundreisen braucht in der Karibik heute kein Gast mehr auf Luxus zu verzichten: Der Reiseveranstalter avenTOURa bietet z.B. die Gruppenreise Cuba active wellness an, bei der alle Übernachtungen in ausgesuchten Fünf-Sterne-Hotels stattfinden. (INEX Communications)



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