12. Mai 2008, Wien

Wiener Prater mit neuen Attraktionen

Nostalgie und Innovation, Vergnügungspark und Grünoase in Citynähe: Der Wiener Prater vereint auf charmante Weise scheinbar gegensätzliche Dinge. In den letzten Monaten wurden wichtige Teile neu gestaltet – und neue Attraktionen eröffnet.

Das Riesenrad, die wohl bekannteste Attraktion des Praters. Von diesem 74,75 Meter hohen Wahrzeichen Wiens, das 1896/97 errichtet wurde, genießt man einen herrlichen Blick über die Stadt. Es steht am Eingang des „Wurstelpraters“, wie der Vergnügungspark mit seinen mehr als 250 Attraktionen, Cafés und Restaurants genannt wird. In diesem Jahr wartet der Prater mit interessanten Neuerungen auf. Das zentrale Entreé, der Riesenradplatz, wurde völlig neu gestaltet, die Architektur vermittelt jetzt einen nostalgischen Blick zurück auf das alte Wien und die lange Tradition des Praters.

Nostalgie ist aber nur die eine Seite. Mit moderner Action unterhalten drei neue Attraktionen die Gäste. Calafatis Magischer Rotor, Turbo und Top-Spin bringen die Praterbesucher/innen in Schwung, schleudern und wirbeln sie hoch über dem Boden durch die Luft. Etwas gemächlicher geht es in Ringelspiel, Kasperltheater, der Altwiener Grottenbahn und anderen Angeboten, speziell für Kinder, zur Sache. Auf einer Fläche von 20 Hektar bietet der Wurstelprater eine Dichte und eine Vielfalt an Unterhaltungsmöglichkeiten, wie sie selten zu finden sind.

Direkt an den Vergnügungspark schließt sich der Grüne Prater an, eine Aulandschaft mit ruhigen Wiesen und Wäldern. Im Prater befindet sich auch das Ernst-Happel-Stadion, in dem sieben Spiele – darunter das Finale – der UEFA EURO 2008 ausgetragen werden.

Rechtzeitig vor der EM 2008 ist der Prater noch besser erreichbar. Schon bisher waren es vom Stadtzentrum zum Praterstern mit der U-Bahnlinie U1 nur drei Stationen. Der Bahnhof Praterstern, das Portal zum Prater, wurde in den vergangenen Jahren komplett neu gestaltet und bietet den Fahrgästen nun weit größeren Komfort. Nach der EM folgt noch die vom international renommierten Architekten Boris Podrecca konzipierte Überdachung des Vorplatzes mittels Glas-Stahl-Membrane. Ab dem 10. Mai fährt mit der U2 eine zweite U-Bahnlinie zum Prater. Mit ihr gelangt man auch direkt zum Ernst-Happel-Stadion.

Die Spiele der Fußball EM werden auf der Kaiserwiese (am Eingang des Praters) auf einer Großbildleinwand live übertragen. Auch sonst ist hier immer einiges los: Am 23. August steigt der traditionelle Praterrummel, beim World Records Day am 28. September gibt es Spitzenleistungen aus aller Welt zu bestaunen – und den Abschied vom Sommer zu zelebrieren. (Wien Tourismus)



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