22. August 2008, Curacao

Die Mangrovenwälder auf Kajaktouren entdecken

Die Küste Curaçaos bietet Besuchern viel Abwechslung: Abseits der Sandstrände und den Küsten aus Lavagestein, zeigt Curaçao sein „grünes Gesicht“. Hier erstrecken sich mannigfaltige Mangrovenwälder über 55 Hektar auf der Karibikinsel.

Mangroven wachsen überwiegend auf salzigen Lehmböden und an Meeresarmen und sind deshalb oft an Küsten zu finden. Die Flora und Fauna an diesem Fleckchen Natur bietet viele Möglichkeiten, um entdeckt zu werden – zum Beispiel auf einer geführten Tour mit dem Kajak, organisiert von der Stiftung für Naturerhaltung Carmabi.

Auf aktive Art kann man die Flora und Fauna der Insel auch beispielsweise mit dem Kajak erkunden. Zwischen den Wurzeln der immergrünen Mangroven führen kleine Wasserwege hindurch. Das außergewöhnliche Ökosystem der Mangroven ist die Heimat für viele Vogel- und Pflanzenarten und ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Haushalts der Insel. Eine Untersuchung hat ergeben, dass auch einige Fische die Wurzeln der Mangroven zum Schutz ihrer Jungen nutzen, bevor sie sie zu den Korallenriffen führen.

Die einmalige Kajaktour durch die Natur Curaçaos dauert etwa einen halben Nachmittag und findet jeden Mittwoch statt (16:30 Uhr, ab dem Hauptbüro von Carmabi in Piscadera). Die Touren sind sehr beliebt, weshalb eine Reservierung ratsam ist. Weitere Informationen und Kontakt unter www.carmabi.org.

(Kleber)



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