24. Oktober 2008, Lufthansa

Fraport und Lufthansa gewinnen Deutschen Logistik-Preis

Hohe Auszeichnung für Fraport und Lufthansa: Im Rahmen einer Galaveranstaltung anlässlich des 25. Deutschen Logistik-Kongresses bekamen die beiden Systempartner gestern gemeinsam den Deutschen Logistik-Preis 2008 verliehen. Mit dem Konzept der ‘Integrierten Passagier- und Gepäcklogistik am Aviation-Hub Frankfurt/Main’ setzten sich die beiden Unternehmen gegen zahlreiche namhafte Mitbewerber durch.

Bei den Feierlichkeiten im historischen Dresdner Bahnhof in Berlin nahmen Dr. Stefan Schulte, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, und Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Leiter Hub Management Frankfurt der Deutschen Lufthansa AG, die Auszeichnung entgegen.

Das Projekt wurde von Lufthansa und Fraport bereits im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Von Anfang an stand der einzelne Passagier im Fokus der unternehmensübergreifenden Anstrengungen. Ziel war es, für jeden Kunden spürbare Verbesserungen hinsichtlich Komfort, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Verbindungsqualität zu generieren. „Im Vergleich mit anderen großen europäischen Flughäfen besteht für Frankfurt eine besondere logistische Herausforderung im sehr hohen Anteil der umsteigenden Passagiere. Mehr als die Hälfte der rund 54 Millionen im Jahr 2007 gezählten Flugreisenden haben Frankfurt als Umsteigestation für ihre Reise genutzt“, sagte Dr. Stefan Schulte. Ein in Frankfurt ankommender Lufthansa-Flug hat Passagiere für bis zu 85 Anschlussflüge an Bord. Vor dem Hintergrund zunehmender Kapazitätsengpässe sowohl bei den Flugbewegungen als auch im Terminalbereich setzten sich Fraport und Lufthansa das gemeinsame Ziel, eine eng verzahnte Logistikkette zu etablieren, die auch unter den beschriebenen schwierigen Rahmenbedingungen sicherstellt, dass alle ankommenden Fluggäste innerhalb kürzester Zeit samt ihres Gepäcks ihre Weiterflüge erreichen. Und das auf möglichst komfortablen, schnellen und einfachen Wegen. „Für jeden Kunden sind zuverlässige und bequeme Abläufe am Flughafen von essentieller Bedeutung. Gerade Reisende mit Umsteigeverbindungen machen ihre Flugroute oftmals nicht nur von der Qualität des Streckennetzes, sondern auch von der des Umsteigeflughafens abhängig“, so Dr. Karl-Rudolf Rupprecht.

Am Beginn des Projektes stand zunächst ein offener Informationsaustausch über die jeweils unternehmenseigenen Prozesse. Nach und nach wurden Dienstleistungen und IT-Systeme, wie beispielsweise die Check-in Systeme oder das so genannte Hub Control Center als zentrale Koordinationsstelle für die Flugzeugbodenabfertigung, passgenau in die gemeinsame Prozesskette integriert. Heute sind unternehmensübergreifende Abläufe fester Bestandteil der Passagier- und Gepäcklogistik am Frankfurter Flughafen. Die Erfolge können sich sehen lassen und kommen vor allem den Kunden zu Gute. Trotz stetig steigender Passagier- und Gepäckzahlen konnte die minimale Transferzeit zwischen zwei Flügen auf einem im internationalen Vergleich sehr niedrigen Niveau gehalten werden. Die Qualität der pünktlichen Umsteigeverbindungen und der Gepäckauslieferung konnte zudem spürbar verbessert werden. Mit den hervorragenden Qualitätsparametern liegt der Flughafen Frankfurt heute weltweit an der Spitze und bietet beste Voraussetzungen, um die Reisenden weltweit miteinander zu verbinden. (Lufthansa)



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