5. Dezember 2008, Brasilien

Nach Überschwemmungen in Brasilien kehrt der Alltag ein

In den nationalen und internationalen Medien wurde in der vorletzten Woche über die starken Überschwemmungen berichtet, die demnach die schlimmsten in der Geschichte des brasilianischen Bundesstaates Santa Catarina zu sein schienen. Nach einer Mitteilung aus Brasilien (Quelle: Brazilecojourneys/South Brazil Travel Blog Posted http://brazilecojourneys.blogspot.com/2008/12/floods-in-santa-catarina.html, 12/01/2008) hat sich die Situation wieder normalisiert.

Der brasilianische Frühling war ohne Zweifel durch rekordverdächtige Regenfälle geprägt, was zu örtlichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Straßenschäden in vielen Teilen Santa Catarinas führte. Ebenso starke Niederschläge fielen auch in anderen Teilen Südbrasiliens, einschließlich der Küste von Paraná, die jedoch kaum Schäden in den Regionen anrichteten.

Die überschwemmten Gebiete, die immer wieder im Fernsehen und in den Tageszeitungen gezeigt wurden, befinden sich im Itajai Valley im Norden Santa Catarinas. Dies ist eine sehr tief gelegene und flache Region mit großen Flüssen, die über die Ufer getreten sind. Hier gab es auch die fürchterlichen Erdrutsche. Es handelt sich dort durchaus um eine ernste Situation, die sich aber auf diese Gebiete beschränkt.

Die von Touristen am meisten besuchten Regionen sind die mittlere und südliche Küste, die inländischen Berge und die Insel von Santa Catarina, Florianópolis. In diesen Gebieten gab es keine nennenswerten Schädigungen der Infrastruktur. Das Leben geht dort weiter wie gewohnt. In diesem Teil des Landes schien in der letzten Woche überwiegend die Sonne und für den Dezember wurde trockenes Wetter prognostiziert mit den normalen, gelegentlichen Sommerschauern. Reisen von Touristen in diese Gebiete können daher wie geplant und ohne Beeinträchtigung durchgeführt werden. (ARGE Lateinamerika)



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