12. Januar 2009, St. Moritz

Weniger Skiunfälle dank sicherer Pisten im Engadin

„Die Sicherheit unserer Gäste hat für uns immer oberste Priorität. Deshalb freuen wir uns besonders, dass unsere vielfältigen Bemühungen zur Vermeidung von Pistenunfällen auch Wirkung zeigen“, kommentiert Dieter Bogner, Marketingchef der Bergbahnen ENGADIN St. Moritz AG die aktuellen Unfallstatistiken. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich seit Saisonbeginn bei über zehn Prozent mehr Gästen erfreulicherweise weniger Unfälle ereignet. Bei über zwei Millionen Abfahrten registrierte das Team der SOS Pistensicherheit im Oberengadin seit dem 1. November 2008 lediglich 92 Unfälle. Im Durchschnitt gelangten also 21’800 Fahrer sicher ins Tal, bevor sich ein Zwischenfall auf der Piste ereignete.

In der Saison 2007/2008 hatte der Durchschnitt noch bei einem Unfall pro 17’000 Abfahrten gelegen. Im Vergleich gegenüber dem letzten Jahr, handelt es sich dabei um eine Verbesserung von 25% mehr unfallfreien Abfahrten resp. 12% weniger Unfälle. Neben guter Pistensicherung nennt Peter Dübendorfer, Betriebsleiter der Bergbahnen ENGADIN St. Moritz, als Hauptgrund die hervorragenden Pistenverhältnisse: „Wir haben derzeit kein Eis, sondern weiche Pisten sowie eine gute Schneelage. Alles ist überdeckt.“ Auch das volle Pistenangebot, welches eine geringere Skifahrerdichte nach sich zieht, trägt zu den gesunkenen Unfallzahlen bei.

Positiv in der Statistik wirkt sich zudem ein Projekt aus, das die Bergbahnen ENGADIN St. Moritz, zusammen mit mehreren starken Partnern, ins Leben gerufen haben. „Chillout-Riding“ statt Rasen heisst das Motto seit Saisonbeginn auf verschiedenen Pisten in der Schweiz. Der Skihersteller Palmer hat spezielle Ski entwickelt, mit denen man den „entschleunigten Schneesport“ in vollen Zügen geniessen kann, weil sie ein präzises und anspruchsvolles Fahren unterstützen und weniger auf Geschwindigkeit ausgelegt sind. Seit Dezember bieten die Oberengadiner Bergbahnen Chillout-Ridern auf der Corviglia eine gut gekennzeichnete, drei Kilometer lange, mittelschwere Abfahrt, auf denen sich alle Fahrer, denen Genuss und nicht Geschwindigkeit wichtig ist, entspannt bewegen können.

Bereits Monate vor Saisonbeginn legen die Profis der SOS-Pistensicherheit ausserdem fest, wie Gefahrenstellen entschärft werden können. Aber auch die Skifahrer selbst können dazu beitragen, Gefahren zu reduzieren. Denn leider gibt es immer noch zu viele Gäste, die Signale und Verbote auf den Pisten einfach missachten. Fahrlässiges Verhalten, wie z.B. Pistenaufstiege von Skitourengängern mit Fellen unter den Skiern oder „Spaziergänge“ von Wanderern auf Pisten oder Rodelbahnen, gefährdet nicht nur die eigene Person sondern eben auch andere Wintersportler. „Ich rate dringend dazu, stets einen Helm zu tragen“, appelliert Peter Locher, SOS-Chef im Corviglia-Gebiet. „Die Warnhinweise an den Pisten sollten ebenso beachtet werden, wie die Signale des eigenen Körpers. Wenn man ausgelaugt ist, sollte der Ski-Tag nicht krampfhaft bis zur letzten Minute ausgenutzt, sondern regelmässig Pause gemacht werden“, rät Locher. (Bergbahnen Engadin St Moritz)

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