20. Februar 2009, Intercontinental

Umweltschutz im „The Willard Intercontinental“ Washington

Wenn US-Präsident Barack Obama ein ermutigendes Beispiel für seine Vision eines umweltfreundlichen und sozialen Amerikas sucht, braucht er nur aus dem Fenster zu blicken: Denn im The Willard InterContinental – nur einen Block vom Weißen Haus entfernt – hat diese Zukunft längst begonnen. 2005 startete das berühmte Hotel auf der Pennsylvania Avenue seine Initiative für nachhaltige Entwicklung unter dem Titel „Willard InterContinental, The Next 100 Years“, für die das Luxusdomizil inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde. Ökonomischer Erfolg, soziale Verantwortlichkeit und Umweltschutz sind die drei zentralen Ziele des Zukunftsprogramms, das in vielen Bereichen bereits umgesetzt wurde.

„Unser Hotel liegt zwischen den beiden mächtigsten politischen Institutionen der Vereinigten Staaten – dem Weißen Haus und dem amerikanischen Kongress –, und seit der Eröffnung 1853 war nahezu jeder US-Präsident hier zu Gast“, erklärt der General Manager des The Willard InterContinental, Hervé Houdré. „Wir verstehen das als ein besonderes Erbe und die Verpflichtung zu beweisen, dass die Vision einer nachhaltigen Entwicklung mit Verantwortung für die Menschen und unseren Planeten verwirklicht werden kann.“

Seit Beginn der Initiative hat das Hotel viel erreicht: 100 Prozent des verbrauchten Stroms stammen aus Windkraft, allein durch die Umstellung auf Energiesparlampen konnte der jährliche Stromverbrauch um 9,3 Prozent gesenkt werden. Geld, das durch die Reduzierung von Wasserverbrauch und Reinigungsmitteln gespart wurde, wird unter anderem für ein Renaturierungsprogramm für den nahen Anacostia River eingesetzt – gleichzeitig ein Projekt gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Parallel dazu übernahm das Hotel eine Art Patenschaft für den Pershing Park gegenüber dem Hotel: Zum einen wurden dort Kirschbäume für den Klimaschutz gepflanzt, zum anderen hilft das Personal in Zusammenarbeit mit dem National Park Service bei der Reinigung und Verschönerung des einst vernachlässigten Parks. Der größte Teil des Hotelmülls wird recycelt oder kompostiert.

Parallel dazu stellte das The Willard InterContinental seine Einkaufsgewohnheit um: Soweit wie möglich werden nur noch saisonale und biologisch angebaute Produkte aus der Region gekauft, die unter humanen Bedingungen produziert wurden. Die Hotelangestellten beteiligen sich ferner an den unterschiedlichsten sozialen Projekten von Leseschulen für bedürftige Kinder bis hin zur Unterstützung lokaler Obdachlosenheime. Und auch die Gesundheit des Personals wird aktiv gefördert – unter anderem durch Nichtraucherprogramme, Initiativen zur Gewichtsreduzierung oder die Ermutigung, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

General Manager Hervé Houdré und der neue US-Präsident Obama teilen übrigens nicht nur das gemeinsame Ziel einer nachhaltigen Entwicklung, sondern haben auch ein gemeinsames Vorbild: Den 26. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Theodore Roosevelt, der sich in verschiedensten Aktionen für den Erhalt von Natur und Umwelt engagierte und Pionierarbeit leistete im Kampf für den Schutz von Kindern und sozial Benachteiligten. (Wilde & Partner)



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