5. März 2009, ADAC

ADAC Reisemonitor: Urlaub trotz Wirtschaftskrise

Die meisten deutschen Urlauber werden nach einer aktuellen ADAC Studie trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise an ihren Reisegewohnheiten festhalten. Laut ADAC-Reisemonitor planen 64,5 Prozent der Befragten in diesem Jahr mindestens eine Urlaubsreise, das sind knapp drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr (67,1 Prozent). Außerdem zeigt die Studie, dass nicht am Haupturlaub, sondern an der Anzahl der Reisen gespart wird. 6,7 Prozent weniger als im Vorjahr wollen 2009 zwei oder mehr Reisen unternehmen. Beliebtestes Auslandsziel bleibt Spanien knapp vor Italien.

„Diese Zahlen sind im Vorfeld der weltgrößten Reisemesse ITB-Berlin für die internationale Reiseindustrie sehr ermutigend“, so Dr. Martin Buck, Direktor KompetenzCenter Travel & Logistics, der Messe Berlin. „Der Reisemonitor des ADAC zeigt erneut, dass die Urlaubsreise im Lebensstil der Bundesbürger fest verankert ist. Selbst in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sind die Deutschen offensichtlich nicht bereit, auf die Urlaubsreise zu verzichten.“

Für die ITB-Berlin haben sich in der Zeit zwischen dem 11. und 15. März 2009 bislang über 11.000 ausstellende Unternehmen und Organisationen aus über 180 Ländern angemeldet. Im vergangenen Jahr kamen rund 177.900 Besucher in die 26 Messehallen unter dem Berliner Funkturm.

Der ADAC-Reisemonitor wird einmal jährlich erhoben und informiert über Trends und Analysen zum Reiseverhalten der deutschen Urlauber. Für den Reisemonitor hat der ADAC 4 000 Mitglieder befragt. Die repräsentative Trendstudie, die seit 1995 durchgeführt wird, beschäftigt sich unter anderem mit den Erwartungen, Entscheidungen und Reisezielen rund um den Urlaub 2009. (ADAC)



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