9. März 2009, Korea

Korea: Eine Reise ins Land der Mitte

Die Koreanische Zentrale für Tourismus (KTO) ruft für 2009 das „Incheon Visit Year“ aus. Wie jedes Jahr stellt KTO damit eine südkoreanische Region in den Mittelpunkt ihrer Marketing- und PR-Aktivitäten. Mit diesem Kampagnenschwerpunkt will KTO die Aufmerksamkeit für die Küstenstadt in unmittelbarer Nähe von Seoul steigern, in der 2014 das Großereignis der Asien Spiele stattfinden wird.

Incheon ist mit circa 2,5 Millionen Einwohnern nach Seoul und Busan die drittgrößte Metropole Koreas und hat für Besucher zahlreiche Highlights zu bieten. In Incheon findet sich die einzige China Town in Korea. Hier reihen sich typisch chinesische Tempel und Häuser in traditioneller Architektur aneinander, es gibt chinesische Kultureinrichtungen und selbstverständlich zahlreiche Restaurants für chinesische Spezialitäten. Jährlicher Höhepunkt im August ist das Incheon China Day Cultural Festival. Hierbei wird das Reich der Mitte auf der anderen Seite des Gelben Meeres mit Drachen- und Tigertänzen sowie Vorführungen traditioneller chinesischer Kampfkunst in Korea lebendig. Der auf einer Insel gelegene Stadtteil Wolmido lädt mit seiner einen Kilometer langen Wolmido Street of Culture zum Flanieren ein: Auf der einen Seite die wunderschöne Küstenlandschaft und auf der anderen Straßenkünstler, Maler und viel Kultur. Außerdem ist der Stadtteil für seine hervorragenden Fisch- und Meeresfrüchte-restaurants bekannt. Ein Naturerlebnis inmitten der Stadt bietet der Incheon Grand Park, der sich im Frühling zur Kirschblüte in ein weißes Meer verwandelt.

Die Küstennähe schlägt sich schließlich auch im Festivalkalender Incheons nieder. Jedes Jahr im August, zur Zeit der größten Sommerhitze, findet das Incheon Marine Festival statt, bei dem zur Abkühlung Livekonzerte und Beach Hero and Heroine Championships organisiert werden. Als weiteres Highlight gibt es jeden Oktober das Incheon Sky Festival mit zahlreichen Flugshows und Ausstellungen.

Incheon ist außerdem für seinen Internationalen Flughafen bekannt, der als Drehkreuz Ostasiens zu den weltweit nur drei 5-Sterne-Flughäfen des Airport Star Rankings von Skytrax zählt. Von diesem Hub aus können Passagiere beim Stopover nach Australien, Neuseeland oder Südostasien zu zahlreichen Transittouren aufbrechen. Der Flughafen bietet ein-, zwei-, vier- oder fünfstündige Touren an. Wer nur eine Stunde bis zum nächsten Flieger hat, kann für 5 US-Dollar den romantischen Yonggungsa Tempel besichtigen, der nur einen Steinwurf vom Flughafen entfernt liegt. Bei zwei Stunden Wartezeit kann an Bord einer Fähre die Umgebung erkundet werden, und nur vier

Stunden reichen zur Besichtigung der Millionenmetropole Incheon. Wer fünf Stunden Zeit mitbringt, kann die Innenstadt von Seoul erkunden oder bis zur entmilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea fahren.

Die Insel Ganghwado nordwestlich von Incheon ist bereits seit Urzeiten bewohnt. Dort finden sich 120 Dolmen, prähistorische Grabstätten, von bis zu sieben Metern Breite und einer Höhe von zweieinhalb Metern. Dolmen gibt es im gesamten nordostasiatischen Raum. Jedoch finden sich diese einzigartigen Bestattungsstätten in Korea in besonders hoher Konzentration. Zusammen mit den Dolmenstätten in Gochang und Hwasun im Südwesten des Landes wurden die Gangwha Dolmen im Dezember 2000 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Auf Ganghwado befindet sich auf dem Gipfel des Berges Manisan außerdem der Chamseongdan Altar, an dem bereits die alten Koreaner dem Himmel Opfer darbrachten und der mehr als 1.600 Jahre alte Jeondeungsa Tempel.

Außerdem liegen Dutzende von kleinen Inseln verstreut vor der Küste Incheons. Ein besonderes Kleinod ist die Insel Baengnyeongdo mit dem 2,5 Kilometer langen Sagot Strand, das Eiland Daecheongdo mit seinen meterhohen silbernen Dünen und die unberührte, zerklüftete Küstenlandschaft der Insel Yeonpyeongdo. (Kleber PR)



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