11. März 2009, Bayerischer Wald

Regener Osterritt im Bayrischen Wald

In Regen im Bayerischen Wald tragen an Ostern nicht nur junge Mädchen Zöpfe. Auch die Pferde wissen hier eine kunstvolle Frisur zu schätzen, und weil sie ihr langes Haar sowohl vorne als auch hinten schmückt, wird am Ostermontag, 13. April 2009, neben der Mähne auch der Schweif eingeflochten, mit bunten Bändern und Blumen verwoben: In vollem Staat und von nicht minder prachtvoll gekleideten Reitern am Zügel gehalten, bewegen sich die Rösser nach dem Feldgottesdienst um 9 Uhr in einem langen Zug durch den Ort über die Ludwigsbrücke bis zum Stadtplatz, wo Zwei- und Vierbeiner den Segen Gottes erhalten.

Der Regener Osterritt ist eine der bekanntesten und beliebtesten religiösen Brauchtumsveranstaltungen des Bayerischen Waldes. Jedes Jahr säumen mehrere tausend Zuschauer die Strecke und bestaunen die bunt berittene Gesellschaft, der winzige Shetland-Ponys ebenso angehören wie wuchtige Kaltblüter oder trainierte Sportpferde. Seinen Ursprung hat der Regener Osterritt im Jahre 1957. Seither organisiert die Katholische Landjugend die Veranstaltung, zu der Pferde und Reiter aus dem ganzen Umland strömen. Wer Ross und Reiter von ganz nah erleben möchte, sichert sich rechtzeitig ein Plätzchen auf der Ludwigsbrücke. Einen guten Überblick haben Zuschauer auch von den erhöhten Nischen am Stadtplatz gegenüber dem Rathaus. Informationen: Tourist-Info Regen, Schulgasse 2, 94209 Regen, Tel. 09921/604-26, Fax 09921/604-33, tourist@regen.de, www.regen.de. (Tourismusverband Ostbayern e.V.)



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