11. März 2009, Ryanair

Ryanair steigt zu 100 Prozent auf Web-Check-In um

Ryanair, Europas größte Low Fare Airline, plant, ab Oktober 2009 zu 100 Prozent auf Web-Check-In umgestellt zu haben. Dann werden alle Reisende, auch solche mit aufzugebenden Gepäck, durch vorheriges Einchecken per Internet unnötige Warteschlangen und Verzögerungen am Flughafen vermeiden können.

Der Web-Check-In von Ryanair steht ab 15 Tage bis vier Stunden vor jedem planmäßigen Abflug zur Verfügung und erfolgt via www.ryanair.com unter Verwendung der Reservierungsnummer oder anderer Reisedetails.

Nach dem Ausdruck der Bordkarte am heimischen Computer können Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen, direkt zu den Sicherheitskontrollen und weiter zum Flugsteig gehen. Reisenden mit aufzugebendem Gepäck steht zukünftig ein so genannter ‚Bag Drop‘-Schalter zur Verfügung, wo sie ihr Gepäck abgeben, um dann ebenfalls ohne weitere Verzögerungen via Sicherheitskontrolle zum Gate zu gehen.

Ryanair plant, den hundertprozentigen Web-Check-In stufenweise vorzubereiten: In Phase Eins wird ab Donnerstag, 19. März 2009 der bisherige Web-Check-In auch auf Nicht-EU-Bürger, Reisende mit aufzugebendem Gepäck sowie Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität ausgeweitet (bislang nur möglich für handgepäckreisende EU-Staatsbürger).

Für online eingecheckte Reisende mit Handgepäck entstehen vorerst weiterhin keinerlei Kosten. Fluggäste mit aufzugebendem Gepäck zahlen zukünftig fünf Euro pro Person und Strecke Servicegebühr, während Passagiere, die weiterhin den Flughafen-Check-In bei der Ticket-Buchung auswählen, dann zehn Euro pro Person und Strecke zahlen.

In Phase Zwei wird für alle Neubuchungen (außer spezielle Inklusiv-Angebotspreise) ab Freitag, 1. Mai 2009 aktiv Web-Check-In angeboten, denn die Flughafen-Check-In-Counter stehen dann nur noch für vorher getätigte Buchungen zur Verfügung und sollen den Sommer über weiter abgebaut werden. Ab 1. Mai 2009 fällt dann parallel für alle neuen Reservierungen eine einheitliche Web-Check-In-Gebühr von fünf Euro pro Person und Strecke an. Wer zu diesem Zeitpunkt immer noch den Flughafen-Check-In reserviert, zahlt eine dann doppelt so hohe Gebühr von 20 Euro pro Person und Strecke – ein bewusst kostspieliger Anreiz, alternativ doch den Web-Check-In zu wählen.

Am Donnerstag, 1. Oktober 2009 wird Stufe drei erreicht sein; dann steht an keinem Ryanair-Flughafen mehr ein Check-In-Schalter zur Verfügung. Zu diesem Zeitpunkt wird der Web-Check-In hundertprozentig erreicht sein, inklusive jener Reisenden, die ihr aufzugebendes Gepäck an den so genannten ‚Bag Drop‘-Schaltern abgeben.

Parallel dazu werden zudem alle Kinder unter 16 Jahren nur noch in Begleitung eines Erwachsenen reisen dürfen und die Foto-Identifizierung aller Fluggäste erfolgt ausschließlich mittels gültigem Personalausweis oder Reisepass (bei bestimmten Inlandsflügen wird aktuell noch der Führerschein akzeptiert).

Dazu erklärt Ryanair’s Head of Communication, Stephen McNamara: “Aktuell wählen bereits bis zu 75 Prozent unserer Passagiere den Web-Check-In. Aufgrund der wachsenden Nutzung konnten wir stetig unsere garantierten Niedrigpreise weiter senken, so dass der durchschnittliche Ticketpreis bei Ryanair derzeit bei 34 Euro liegt – noch einmal neun Prozent weniger als noch im vorherigen Quartal.

Ryanair strebt daher an, bis zum Herbst die hundertprozentige Ausweitung des Web-Check-Ins zu realisieren und über den Sommer auch die letzten Fluggäste davon zu überzeugen, dass sie auf diese Weise unnötige Warteschlangen vermeiden können und auch die ‚Bag Drop‘-Schalter Zeit und Kosten sparen.

Mit dem Plan, ab 1. Oktober 2009 komplett auf Web-Check-In umzustellen, wird Ryanair wieder einmal eine Vorreiterrolle in der Luftfahrtbranche einnehmen und als erste Fluggesellschaft überhaupt auf diese Weise konsequent weiter Kosten zugunsten ihrer Kunden senken. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Passagiere den zeitlichen wie finanziellen Nutzen erkennen werden – denn auf diese Weise werden wir ab dem nächsten Winter noch einmal unsere Flughafen- und Bodenabfertigungskosten reduzieren können, was wir mittels noch niedrigerer Ticketpreise an unsere Kunden, die dann noch schneller an Bord gehen können, weitergeben werden.“ (CP Communication Pool GmbH)



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