26. März 2009, ADAC, Polen

Campingplatz-Studie des ADAC

„Ein sehr gutes Argument für den nächsten Sommerurlaub in Polen“ nennt Jan Wawrzyniak, Direktor des Polnischen Fremdenverkehrsamtes in Deutschland, die gerade veröffentlichte Campingplatz-Studie des ADAC. Im europaweiten Preisvergleich erreichte Polen den ersten Platz. Für ähnliche Leistungen müssen Campingurlauber dort nur etwa halb so viel zahlen wie beispielsweise in Italien oder Spanien. Auch gegenüber Deutschland liegen die Kosten noch rund 20 Prozent günstiger. Während europaweit die Preise für Campingurlaub steigen, zahlt man in Polen nach den ADAC-Erhebungen 2009 sogar zehn Prozent weniger als im Vorjahr.

Nach der ADAC-Studie zahlt eine zweiköpfige Familie mit einem Kind auf polnischen Campingplätzen durchschnittlich rund 19,50 Euro pro Tag in der Hauptsaison. Eingeschlossen sind darin neben den Kosten für den Auto- und Caravanstellplatz auch Strom, Warmduschen und Kurtaxen. „Durch den sehr günstigen Kurs des Złoty sind auch die Nebenkosten für deutsche Urlauber in Polen derzeit unschlagbar günstig“, wirbt Jan Wawrzyniak für Ferien in seinem Land. So zahlt man für einen halben Liter frisch gezapftes Bier mancherorts kaum mehr als einen Euro.

Viele Campingplätze liegen in den landschaftlich schönsten Regionen Polens, zum Beispiel an der Ostseeküste, in Masuren und im Riesengebirge. Rund 200 Plätze gehören der Polnischen Vereinigung für Camping und Caravaning (PFCC) an. Sie sind in der Regel je nach Ausstattung mit einem bis vier Sternen klassifiziert. Plätze mit einem Stern erfüllen die Mindeststandards, zu denen ausreichende Sanitäreinrichtungen, Warmwasserduschen oder Stromanschlüsse zählen. Plätze der höheren Kategorien verfügen zum Teil auch über Restaurants, Läden, besondere Freizeitangebote oder Waschmaschinen für die Gäste. (team-red)



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