26. März 2009, Amsterdam

Nicht nur für Frauen: das Amsterdamer Taschenmuseum

An kleine Hündchen, die in Handtaschen ausgeführt werden, hat sich das Auge mittlerweile gewöhnt. Doch Taschen, die von Hunden und Leoparden inspiriert sind, haben Seltenheitswert – und sind deshalb nun im Taschenmuseum Amsterdam zu bestaunen. Die gerade eröffnete Ausstellung „Wilde Taschen“ zeigt bis zum 23. August, warum Tiere Inspirationsquellen der Designwelt sind.

Die Faszination für Tiere äußerte sich in der Modewelt lange Zeit vornehmlich in der Verwendung tierischer Materialien. Seit Aufkommen der Damenhandtasche im 19. Jahrhundert erfreute sich Leder großer Beliebtheit – als Handtasche, Portemonnaie und Accessoire. Besonders die haptische Struktur von exotischen Exemplaren wie Schlangen, Krokodilen und Gürteltier punktete bei der Damenwelt. Selbst die Haut von Meeresbewohnern wie Hai, Rochen und Viktoriabarsch gewann an Popularität. Die große Nachfrage zog Jagdverbote nach sich, sodass derartige Taschen heute ausgesprochene Exklusivität genießen. In der Schau wird aber nicht nur der Geschichte der „Wilden Taschen“ gehuldigt, auch aktuelle Trends kommen in der Schau zum Tragen. So weht in diesem Sommer ein Hauch von Afrika durch Europas Mode- und Designwelt. Tierdrucke à la Python und Zebra kennzeichnen den Safari-Look.

Tassenmuseum Hendrikje, Herengracht 573, Amsterdam
Tel.: +31 – 20 – 524 64 52, E-Mail: info(at)tassenmuseum.nl, Web: www.tassenmuseum.nl
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 17 Uhr. (NBTC)



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