Dominikanischen Republik steigert Tourismuszahlen

Auch der neue Tourismusminister der Dominikanischen Republik, Francisco Javier García, der im August 2008 sein Amt antrat, setzt auf den weiteren Ausbau der Infrastruktur. Er beabsichtigt, die Politik seines Vorgängers fortzusetzen und mit Wachstum und Konsolidierung das positive Investitionsklima voran zu treiben, um so die Tourismusbranche als wirtschaftlich stärkste Branche im Land zu positionieren.

Bereits seit 1980 verzeichnet die Dominikanische Republik kontinuierlich steigende Tourismuszahlen und ist seitdem zur Lieblings-Destination der Deutschen in der Karibik aufgestiegen. Im Jahr 2008 stieg die Anzahl ausländischer Touristen im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent auf 3.447.730 Gäste. 1.308.901 davon kamen aus Europa, 206.940 aus Deutschland. Zwischen Oktober 2008 Januar 2009 genehmigte die Regierung Tourismus-Projekte ausländischer Investoren in Höhe von 14,562 Millionen US-Dollar – die Einnahmen betrugen rund 15 Milliarden US-Dollar.

Fast 11.000 neue Hotelbetten kamen in den letzten vier Jahren hinzu, 44.000 Arbeitsplätze wurden geschaffen. Entscheidend für das Wachstum der Tourismusbranche der Dominikanischen Republik ist und bleibt die grundlegende Verbesserung der Infrastruktur. Mehr als 89 Millionen US-Dollar flossen seit der Aufstellung des „Plans zur Verbesserung der Infrastruktur“, der 2005 aufgestellt worden war, in den Bau von Straßen, Kanalisation, Müllentsorgungsanlagen und Unterkünfte für Hotelangestellte sowie in die Sanierung von Stränden. Diese Strategie wird Francisco Javier García weiterführen und optimieren. Für 2009 ist es das Ziel des Dominikanischen Tourismusministeriums, die Marke von 4,1 Millionen Touristen jährlich zu überschreiten.

2008 lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ausländischer Besucher bei 9,23 Tage, der Tourismus brachte Rekordeinnahmen in Höhe von 4,2 Milliarden US-Dollar ins Land, Tendenz steigend. Die erneute Steigerung der Einnahmen resultierte auch aus dem zunehmenden Angebot im hochwertigen Tourismus, das sich auch in gesteigerten

Durchschnittsausgaben pro Tag von nunmehr 110,35 US-Dollar widerspiegelt. Damit ist der Tourismus noch vor dem Außenhandel die größte Deviseneinnahmequelle und bietet fast 200.000 Dominikanern Arbeit. (c&c)



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