6. April 2009, Asien

Asien hofft trotz Krise auf touristisches Plus

Die Pacific Asia Travel Association (PATA) ist für die Reise- und Tourismusindustrie der Region vorsichtig optimistisch. Trotz der globalen Wirtschaftskrise ist für zahlreiche Ziele im asiatisch-pazifischen Raum mit einem Wachstum der internationalen Besucherzahlen zu rechen, geht aus dem neuen PATA Tourism Forecasts 2009-2011 hervor, der in diesem Monat fertiggestellt wird. Die Vorschau bietet eine große Bandbreite an Resultaten, die regional sehr unterschiedlich ausfallen. Unter www.PATA.org/tv kann ein Video mit einer ausführlichen Zusammenfassung des Tourism Forecasts 2009-2011 angesehen werden.

„Die internationalen Einreisezahlen, sowohl aus Langstreckenmärkten als auch innerhalb der Region, werden voraussichtlich im positiven Bereich bleiben – allerdings werden die enormen Wachstumsraten aus der Vergangenheit eher die Ausnahme als die Regel sein“, erklärte der Direktor des PATA Strategic Intelligence Center, John Koldowski. Der PATA Tourism Forecasts 2009-2011 beinhaltet Einreisezahlen, Trends und Marktanalysen für mehr als 40 Destinationen sowie Vorhersagen für zwölf Quellmärkte aus der Region Asien-Pazifik. Dazu kommen Einnahmeanalysen der Tourismusindustrie von 19 Destinationen.

„Wir sehen Chancen für Wachstum und arbeiten gemeinsam mit unseren Mitgliedern und der gesamten Industrie daran, diese herauszustellen und nutzbar zu machen. Es gibt gegenwärtig einen Kampf um Marktanteile innerhalb der Region und es ist sicher eine schwierige Zeit für unsere Industrie. Der Bedarf an genauen Vorhersagen war niemals größer und wir sind sicher, dass diese jüngste Publikation der PATA Analysten, Planern und Unternehmern helfen wird, sich an die schnell wechselnden Marktbedingungen anzupassen“, ergänzte John Koldowski.

Bis 2011 werden die internationalen Einreiszahlen in Südostasien auf 77 Millionen steigen (62,2 Millionen im Jahr 2007) – nur für Myanmar wird ein Rückgang erwartet. Nordostasien wird 240 Millionen erreichen (206 Millionen im Jahr 2007) – wobei die Mongolei und Macau zweistellig zulegen werden. Südasien wird auf über neun Millionen internationale Einreisen bis 2011 kommen (2007: 7,4 Millionen), wobei Sri Lanka weiter im negativen Bereich verharrt. In Amerika wird von Chile ein überdurchschnittliches Wachstum von 7,11 Prozent erwartet, die amerikanischen Staaten werden insgesamt von 90,2 Millionen internationalen Ankünften 2007 auf 106 Millionen im Jahr 2011 zulegen.

Der PATA Tourism Forecasts wird jährlich aufgelegt und beruht auf patentierten Vorhersagemodellen von Professor Lindsay Turner von der australischen Victoria University und von Professor Stephen Witt von der Hong Kong Polytechnic University. (PATA)



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