11. April 2009, Ungarn

Neuer Wellness-Bereich im Lukács-Bad

Altes Bad mit frischem Glanz: In einer erneuerten Umgebung erwarten neue Serviceleistungen jetzt die Gäste im Budapester Lukács-Bad in Budapest. Ein Ruhe ausströmendes Ambiente und zurückhaltende Beleuchtung sollen nun noch mehr Erholung und Entspannung ermöglichen. Denn: Nach dem Empfang gelangt man nun zunächst in die Wellness-Lounge, wo nicht nur gemütliche Lehnstühle den Besucher erwarten. Auch eine stimmungsvolle, orangefarben getönte „Salzwand“ überrascht, die über das ästhetische Erlebnis hinaus auch nachweislich eine wohltuende Wirkung auf die Atemwege haben soll. In den weiteren Räumlichkeiten werden Relaxen und Erholen von Sauna, Infrasauna, großem Bottich-Tauchbecken, Kneipp-Becken und Eisautomaten unterstützt.

Weitere Dienstleistungen sind Pediküre und Maniküre, Kneipbecken und Solarium – neben den bislang schon vorhandenen Angeboten rund um das eigentliche Thermalbad, das auf eine lange Geschichte zurückblickt:

In der Gegend des jetzigen Lukács-Bades hatten sich im 12. Jahrhundert die auf Krankenpflege spezialisierten Ritter des Johanniterordens niedergelassen. Ihnen folgten die Ritterorden von Rhodos und Malta, die neben ihren Klöstern auch ein Bad erbauten. Die Türken nutzen später die Quellen eher für die Herstellung von Schießpulver und zum Betreiben einer Mühle.

Nach der Rückeroberung von Buda gelangte das Bad dann in den Besitz der Schatzkammer. 1884 wurde es von Fülöp Palotay erworben, der etliche Umgestaltungen vornahm. Im Laufe der Zeit wurde ein Kurhotel hinzugefügt, eine Hydrotherapie-Abteilung eingerichtet und das Schwimmbad umgestaltet. Die Trinkhalle des Bades wurde 1937 erbaut. Auch die erste komplexe Heilbadbehandlungsstelle (ein Tageskrankenhaus) von Budapest entstand 1979 im Lukács-Bad. Bei der Modernisierung des Freibades 1999 wurde anstelle des so genannten Schlammteiches, der bis dahin kaum benutzt wurde, ein mit allerlei Extras ausgestatteter Erlebnispool eingerichtet.

Mehr zum Lukács- und anderen Budapester Bädern inklusive Öffnungszeiten, Preisen und vielem mehr unter www.budapestspas.hu auch in deutscher Sprache. (Ungarisches Tourismusamt)



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