13.04.2009 | ADAC, Slowenien
ADAC fordert Senkung der slowenischen Kurzzeitvignettengebühr
Der Preis für die neue slowenische Kurzzeitvignette muss drastisch gesenkt werden. Das fordert der ADAC gemeinsam mit dem österreichischen Automobilclub ÖAMTC. Nach Protesten der Clubs hatte Slowenien vor wenigen Wochen eingelenkt und eingewilligt, eine Kurzzeitvignette einzuführen. Doch der Preis von 15 Euro für sieben Tage ist deutlich zu hoch. Daher fordern ADAC und ÖAMTC von der slowenischen Regierung ein Umdenken und einen fairen Preis von sieben Euro für eine 10-Tages-Vignette. Dieses urlauberfreundliche System wird bereits in Österreich praktiziert.
Wie eine Umfrage des ADAC auf seiner Homepage zeigt, entspricht die slowenische Regelung nicht den Reisegewohnheiten der deutschen Urlauber, die mindestens acht Tage, beispielsweise nach Kroatien, reisen. „Damit stellt die jetzige Regelung kaum eine Erleichterung für Reisende dar“, so ADAC Vizepräsident für Tourismus Max Stich. „Urlauber, die etwa für zehn Tage nach Kroatien reisen, brauchen zwei Vignetten zum Gesamtpreis von 30 Euro, das entspricht kaum einer preislichen Verbesserung zur alten Halbjahresvignette von 35 Euro und ist damit viel zu teuer.“
Die slowenische Regierung sollte außerdem über ein weiteres Angebot zwischen Kurzzeit- und Jahresvignette nachdenken. Denn mit den jetzigen Plänen wird die bisherige Halbjahresvignette ersatzlos gestrichen. Ein Angebot etwa für zwei Monate oder aber ein halbes Jahr zu einem angemessenen Preis ist nach Ansicht des ADAC zusätzlich notwendig, um die Bedürfnisse aller Urlauber abzudecken. „Andere Länder mit Vignettensystem sind deutlich günstiger und bieten Reisenden mehr Alternativen, damit setzt sich Slowenien als Negativbeispiel mit an die Preisspitze in Europa“, so Stich. (ADAC)
2 Kommentare zu diesem Artikel
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21. Juni 2009 um 17:21 Uhr
Wenn ein Mass auf der Wiesen fur 5€ gibt, dann werden die Pickerl in Slowenien auch billiger.
Auserdem, wir und Kroten brauchen keine Touristen die keine 15€ haben fur Maut!
Max Stich, soll sich am Sozialamt melden fur Unterstuzung!
Schoene Grusse aus OberKrain, Johan von Feldes
5. Februar 2010 um 17:41 Uhr
Einfach nur gehirnlose Polemik. Traurig, Traurig!!
Wo bleibt da bitteschön der EU-Gedanke eines gemeinsamen Europas?
Wenn ich so was lese, bin ich froh über die Erkenntnis, dass es unter Millionen nun halt mal den ein oder anderen Ver(w)irrten gibt.
Salü!