17. April 2009, Ischgl

Tirol: Johann Lafer zu Gast beim jüngsten Haubenkoch

Benjamin Parth ist mit seinen 20 Jahren Tirols jüngster Haubenkoch. Mit der kreativen Verschmelzung von Tiroler Tradition und den kulinarischen Phantasien der iberischen Halbinsel verzaubert er im elterlichen Hotel Yscla in Ischgl die Gaumen verwöhnter Gourmets.

Die aktuell von Gault Millau verliehenen 14 Punkte, die einer Haube entsprechen, bestätigen die Kochkünste des Paznauners Benjamin Parth. Die Liebe zur Küche teilt Parth junior mit seinem Vater Alfons Parth, dem bekannten Ischgler Tourismusmanager. Schon von Kindesbeinen an musste der Vater den Sohn regelmäßig vom Herd holen, „denn die Küche war immer schon die Leidenschaft von Benjamin.“

Später durfte der Sohn den Vater und begeisterten Gourmet immer wieder begleiten und lernte so allerhöchste internationale Kochkunst kennen. Kein Wunder also, dass der Sohn – trotz seiner jungen Jahre – bereits auf eine beachtliche berufliche Laufbahn verweisen kann.

Ausgebildet wurde Benjamin Parth bei Heinz Winkler, der sich in Deutschland am längsten über drei Michelin-Sterne freuen durfte. Weitere Stationen waren die Schule des berühmten Elsässer Starkochs Marc Haeberlin und in Nizza ein Lehraufenthalt im L’Universe von Christian Plumail. Parths Herz schlägt allerdings für die iberische Halbinsel – uns so verquickt er spanische Einflüsse mit der Tiroler Küche und überrascht mit dieser gleichermaßen eleganten wie kreativen Fusion selbst anspruchsvollste Genießer.

Parths „Ravioli mit Galtürer Almkäse und Pulpo“ oder seine „Creme Catalana mit Haiminger Äpfeln“ lassen trotz seiner Jugend bereits einen eigenständigen Stil aufblitzen. „Am Innovativsten ist für mich die spanische Küche, da sie andere Ideen, Interpretationen und Kompositionen für Gerichte entwickeln. Wichtig ist für mich ein gelungenes Zusammenspiel neuer Kreationen mit regionalen Produkten“, so der Jungkoch über seine Ambitionen, der Küche des Gourmet-Restaurants Stüva im elterlichen Hotel Yscla neue Akzente einzuhauchen.

Aber nicht nur eine internationale Ausrichtung der Speisen liegen dem Paznauner am Herzen: „Ich würde mir wünschen, dass sich mehr junge Leute für gutes Essen interessieren und man sich allgemein mehr Zeit dafür nimmt. In Frankreich etwa wird Essen viel mehr geschätzt und zelebriert als bei uns in Tirol“. Bewundert aber vor allem verköstigt werden können die neuen Kochinterpretationen im Hotel Yscla, das den früheren rätoromanischen Namen von Ischgl trägt, einem der führenden 4-Sterne Hotels in Ischgl/Tirol.
www.yscla.at. (pro.media)



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