28. April 2009, Seychellen, ZeitReisen

Seelebaumeln lassen auf den Seychellen

Inselwelten und fremde Kulturen sind der Stoff aus dem die Träume sind. Menschenleere Eilande umrahmt von türkisblauem Meer, garniert von einer üppig exotischen Pflanzenwelt auf feinem Sand, der gleißend in der Sonne glitzert. Farbenfrohe Pagoden, saftig grüne Reisfelder und felsige Märchenwelten in smaragdgrünem Wasser. Während der Radkreuzfahrten des Konstanzer Inselhüpfen-Veranstalters ‚Radurlaub ZeitReisen’ auf die Seychellen und in Vietnam lassen sich solche Träume leben.

Seit 2008 stehen zwei exotische Fernreiseziele auf dem Programm von ZeitReisen. Die komfortable Dreimast-Motoryacht ‚SY Sea Star’ kreuzt durch den Indischen Ozean. Im Mekong Delta werden Inselhüpfer auf der modernen aber zeitgleich traditionell gebauten, hölzernen Reisebarke ‚Le Cochinchine’ entlang der fernöstlichen Küstenwelt Vietnams befördert und lernen bereits an Bord ein Stück Landeskultur kennen.

IM SOMMER DURCH DAS ARCHIPEL DER SEYCHELLEN SEGELN – EIN FESTIVAL FÜR DIE SINNE
Von Victoria auf der Insel Mahé aus stechen bis zu 18 Passagiere in See und hinein in eine Postkartenromantik. Wie strahlendweiße Perlen einer Kette liegen die Inseln der Seychellen im türkisblauen Indischen Ozean. Puderweicher Sand verteilt sich auf kilometerlange Strände mit bizarren Granitfelsen. Auf den Inseln strecken sich Palmenwälder kerzengerade der Sonne entgegen. Am Strand biegen sie sich vom Kampf mit den Monsunwinden. In den Sommermonaten umschmeichelt der Südwest-Monsun die Inselgruppe. Mit sanftem Schub befördert er die Sea Star zu insgesamt sechs Eilanden. Auf den Inseln sorgt er mit einer trockenen aber wohltuend kühlen Brise für angenehme 25 bis 30 Grad. Vom Fahrradsattel können die Inseln auf gut ausgebauten und teils asphaltierten Straßen erkundet werden. Inselmetropolen locken mit fröhlich buntem Treiben und die exotische Natur präsentiert sich in blühender Farbenpracht. Immer wieder laden Buchten zum Picknicken, Schnorcheln, Tauchen, aber auch zum Staunen ein. Die seltene Riesenschildkröte „Geochelone gigantea“ legt im Sand der Insel Curieuse ihre Eier ab. Und auf der Seychellen-Insel Praslin ist die größte Kokosnuss der Welt, die „Coco de Mer“ beheimatet. Nach dem Landgang werden die Urlauber mit kreolischen Köstlichkeiten aus der Kombüse empfangen. Abgesehen von Früchten, Geflügelcurry oder pfeffergewürzten Fleischspießen findet sich mit Snapper oder Papageienfisch auch Fangfrisches vom Grill.

VIETNAM: INMITTEN VON PAGODEN, WASSERBÜFFELN UND REISFELDERN VERWEILEN
Rätselhaft, modern und doch in alten Traditionen verwurzelt – Vietnam ist ein Land voller faszinierender Gegensätze. Schon der Schmelztiegel Hanoi, älteste noch bestehende Hauptstadt Südostasiens, ist abenteuerlich. Das ungeschminkte, fernöstliche Flair ihrer historischen Altstadtviertel präsentiert sich am eindrücklichsten als Passagier einer der zahlreichen Fahrradrikschas. Duftgemische strömen aus offenen Küchen und das Kauderwelsch aus gesprochenem Singsang erfüllt die pulsierenden Gassen. Wer Einblick in die traditionelle Landeskunst nehmen möchte, besucht dort das berühmte Wasserpuppentheater.

Das smaragdgrüne Küstenparadies Nordvietnams entdecken ZeitReisen-Urlauber stilecht mit einer komfortablen Dschunke. Handgeschnitzte Drachenköpfe am Bug weisen dem 27 Meter langen Schiff den Weg durch die Küstenwelt des Südchinesischen Meeres. Die Fahrt führt vorbei an schwimmenden Dörfern, den strahlendweißen Sandstränden der Quan Lan Insel bis zur Ha Long Bucht mit ihren märchenhaften Tropfsteinhöhlen in einer unwirklichen Felsenwelt. Ganz anders mutet Südvietnam und insbesondere das Wasserlabyrinth des Mekong Delta an. Die „Schwimmenden Märkte“ von Cái Bè kreuzen hier das Kielwasser der Reisebarke ‚Le Cochinchine’. An Land schmücken saftig grüne Reisterrassen die sanften Hügel der „Reiskammer Vietnams“. Im Sattel oder zu Fuß passieren Inselhüpfer gutmütige Wasserbüffel, die im Schatten der Palmen grasen und werden von farbenprächtigen Schmetterlingen durch eine vom Tourismus gänzlich unberührte Landschaft begleitet. Wie Lebensadern durchziehen zahlreiche Flüsse das Land bis nach Zentralvietnam. Auch die gemütliche Bootsfahrt auf dem Parfümfluss setzt eine Duftmarke im Reiseverlauf. Hier öffnet sich das „spirituelle Herz“ Vietnams. Mehr als 300 Tempel und Pagoden finden sich entlang des Flussbetts inmitten einer urwüchsigen Natur und rund um Hue, der alten Hauptstadt und „verbotenen Purpurnen Stadt“ aus der Kaiserzeit. (pr2)



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