15. Mai 2009, Graubünden

Familienparadies Engadin

Eine Fülle von Freizeitangeboten, gute Luft und gesundes Essen aus Produkten der Region – nicht nur Heidi und der kleine Bub Schellenursli, den in Graubünden jeder kennt, fühlten sich in den Bergen pudelwohl. Auch alle anderen Kinder haben, dank attraktiver Angebote des ENGADIN St. Moritz Mountain Pools, auf Muottas Muragl, der Diavolezza, dem Corvatsch und der Corviglia ihren Spass. So wird der Urlaub in den Engadiner Bergen zum idealen Sommeraufenthalt für die ganze Familie. „Familien liegen uns hier im Oberengandin besonders am Herzen“, sagt Dieter Bogner, Geschäftsleiter des ENGADIN St. Moritz Mountain Pools. Und es bleibt nicht nur bei Worten: So veranstalten die Bergbahnen des ENGADIN St. Moritz Mountain Pools auch in diesem Jahr wieder die beliebten Kindertage, unterhalten auf den Bergen drei grosse Spielplätze und auf Furtschellas den besonders bei den Kleinen angesagten Streichelzoo. Damit der Genuss der Oberengadiner Gipfelwelten auch für Familien mit Kindern bezahlbar bleibt, bieten die Bergbahnen mit der Familienkarte, die auf der Corviglia, auf Muottas Muragl, auf der Diavolezza und auf der Alp Languard gültig ist, eine preisgünstige Möglichkeit für die Fahrten auf die Berge. Auch an Familien mit Babys wird hier gedacht und deshalb sind viele der (Wander) Wege kinderwagentauglich.

Wenn die Häuser im Tal immer kleiner und die Augen der Kinder immer grösser werden, dann können sich auch die Erwachsenen freuen. Schliesslich haben sie an der Bergbahn-Kasse nur für sich den vollen Preis zahlen müssen. Dank der Familienkarte gibt es für Kinder satte Rabatte oder sogar Freikarten, d.h. die Eltern bzw. der Vater oder die Mutter bezahlen den offiziellen Tarif. Das älteste der Kinder (bis 18 Jahre) bezahlt den offiziellen Kinder- oder Jugendtarif. Das zweite Kind (bis 18 Jahre) erhält 30 Prozent Reduktion auf den Kinder- oder Jugendtarif. Jedes weitere Kind (bis 18 Jahre) fährt gratis

Zudem stehen an insgesamt sechs Donnerstagen im Juli und August Kindertage auf dem Veranstaltungskalender der Bergbahnen. Mal findet das bunte Familienprogramm auf Muottas Muragl (16. Juli / 30. Juli’09), mal auf dem Corvatsch (23. Juli), mal an der Furtschellas-Bergstation (13. August) statt. Am 6. August ist die „schöne Teufelin“, die Diavolezza, fest in Kinderhand und am 20. August schliesslich Marguns. An den Kindertagen wird alpine Vollversorgung geboten: Die Bahnfahrt zum Bergrestaurant, Mittagessen, natürlich mit leckerem Dessert, und Kinder-Unterhaltungsprogramm sind für alle inklusive. Für die ganze Familie kostet der Spass insgesamt nur CHF 99,– (ca. € 61,–).

Auch wenn gerade kein Kindertag ist, wird es dem Nachwuchs nicht langweilig. Dafür sorgen die grossen Spielplätze auf Muottas Muragl, Salastrains und Marguns. Auf Muottas Muragl, dem Hausberg von Samedan, erwarten die Kinder auf 2’456 Metern Höhe unter anderem eine Rutsche, lange und versteckte Röhren sowie eine Kletterwand. Am Ende des Heidi- und Schellenursliweges und gut mit der Signal- oder Chantarellabahn zu erreichen, liegen die kleine Heidi-Hütte und der Spielplatz Salastrains. Während die Grossen beim Warten auf die Pizza oder die leckeren Grillspezialitäten im Bergrestaurant Marguns entspannen, können sich die Kleinen nebenan auf der Riesenschaukel, der Riesenrutsche und den anderen Spielgeräten austoben. Tierisches Vergnügen gibt es im Corvatsch-Gebiet: In einem Streichelzoo an der Bergstation der Furtschellas-Bahn leben in den Sommermonaten muntere Zwergziegen und flinke Bergkaninchen, die sich gern streicheln und füttern lassen.

Märchenhaft geht es beim Familien-Wandern im wahrsten Sinn des Wortes zu und die Kleinen sind immer dann besonders begeistert, wenn es etwas zu sehen gibt. Dafür bietet sich z. B. der Schellenursliweg an, auf dem nicht nur Bilder aus dem beliebten Märchen von Selina Chönz und Alois Carigiet zu sehen sind, sondern der auch einmalige Blicke in die Fauna und Flora des Oberengadins bietet. Für den kinderwagentauglichen Weg, der am Hotel Salastrains beginnt, benötigt man etwa 45 Gehminuten. Ebenfalls kinderwagentauglich und „einfach märchenhaft“ ist der Märchenweg Celerina, der an der Bergstation Marguns beginnt und in Richtung der markanten Felsformation Trais Fluors führt. Auf elf Tafeln wird ein Märchen der Schweizer Schriftstellerin Sina Semadeni-Bezzola dargestellt, das sich um die drei in den Himmel ragenden Wunderblumen rank. Eine gute Alternative dazu ist Heidis Blumenweg, der oberhalb von St. Moritz Dorf (Start und Ziel: Chantarella) verläuft. Auf einer kinderwagentauglichen Strecke von rund einem Kilometer blühen über 200 Blumenarten und man spaziert vorbei an saftiggrünen Bergwiesen – spektakuläre Ausblicke auf St. Moritz inklusive. (alavia)



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