27. Mai 2009, Ahlbeck

FKK-Strand auf Usedom mit dreisprachiger Ausschilderung

Seit Montag weisen Schilder am Ahlbecker Strand unweit der polnischen Stadt Swinoujscie in deutscher, polnischer und englischer Sprache auf den bald beginnenden, 500 Meter langen FKK-Strandabschnitt im Grenzbereich zwischen Deutschland und Polen hin.

Das seit langem vorgesehene mehrsprachige „Willkommensschild“ verweist insbesondere polnische Gäste auf die Besonderheit des in 300 Metern beginnenden FKK-Strandes. Außerdem wird dieser 500 Meter lange FKK-Strandabschnitt mit zwei weiteren Schildern – „Beginn FKK Strand“ sowie „Ende FKK Strand“ – gekennzeichnet.

Die dreisprachigen Hinweisschilder sollen das friedliche Nebeneinander von Deutschen und Polen fördern. Entgegen vieler Medienberichte hat es allerdings nie ein ernsthaftes Problem zwischen deutschen und polnischen Bürgern hinsichtlich der Freikörperkultur der Deutschen gegeben. In Deutschland will man jedoch die Wünsche und Ansichten der polnischen Nachbarn, die die Freikörperkultur der Deutschen nicht vorbehaltslos annehmen, respektieren. Seit dem Schengener Abkommen können sowohl Deutsche als auch Polen ohne Grenzkontrollen in das jeweilige Nachbarland spazieren.

Anhänger der Freienkörperkultur (FKK) können sich entlang des 42 km langen feinen Sandstrandes der Insel Usedom an 11 ausgewiesen Strandabschnitten mit einer ungefähren Gesamtlänge von neun Kilometern dem textillosen Badevergnügen hingeben. Die Freikörperkultur auf der Sonneninsel Usedom hat ihre Wurzeln bereits in den 50er Jahren. In der ehemaligen DDR gab es hierfür sogar einen speziellen Reiseführer: „Baden Ohne“. Er enthielt eine Vielzahl von FKK-Stränden im Gebiet der einstigen DDR. Heute sind die Besucher an den FKK-Stränden ost-west-gemischt und auch polnische Gäste mischen sich unter die FKK-Anhänger. (Usedom Tourismus)



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