30. Mai 2009, Hauser exkursionen, Indien

Reise zur indischen Göttin Ganga

Hauser Exkursionen bietet eine 14-tägige Sonderreise in den nordindischen Garhwal-Himal an. Herzstück ist ein fünftägiges Zelt-Trekking, das auf Pilgerrouten zur Quelle des Ganges am Fuß des 6543 m hohen Shivling führt. Die Tour erschließt die Bergwelt des indischen Himalaya ebenso tief wie die indische Mythologie. Ganga und Shiva – wandern durch die indische Mythenwelt Landschaft und Götterwelt sind im Garhwal untrennbar miteinander verknüpft. Über Rishikesh, die Stadt der Yogi, windet sich der Weg aus der Tiefebene hinauf nach Gangotri. Pilger aus ganz Indien kommen hierher, um der Göttin Ganga – Ganga ist der indische Name des Ganges – in ihrem Tempel zu huldigen.

Das Wasser der Ganga ist heilig und dient der spirituellen Reinigung. Menschen baden im Fluss indem sie Gebete rezitieren; sie opfern bei Sonnenuntergang der Göttin Schiffchen aus Schilf, geschmückt mit Blumen, Kerzen und Räucherwerk, und füllen das Wasser in Flaschen ab, um es zuhause als Weihwasser zu verwenden. Auf Pilgerpfaden verläuft das Trekking von Gangotri zum gewaltigen Gangotri-Gletscher, aus dem der Hauptzufluss der Ganga – der Bagirathi – hervorsprudelt; „Kuhmaul“ wird der Ort ehrfurchtsvoll genannt. Pilger vollziehen rituelle Waschungen, auch viele orangefarben gekleidete Sadhus, wie die Asketen genannt werden, halten sich hier auf. Durch Moränenschutt zieht sich die Trekkingroute über den Gletscher zur Tapovan-Wiese – von dort ist der pyramidenförmige Shivling in seiner ganzen Pracht zu sehen – und weiter bis zum Fuß des Berges. Sein Name leitet sich von Gott Shiva ab, nach hinduistischem Glauben wohnt er am Gipfel und der Shivling verkörpert seine Manneskraft. Shiva war es, laut Legenden, der Ganga, die ursprünglich als Milchstraße am Himmel glitzerte, auf die Erde holte. Und ihm ist es zu verdanken, dass ihre herabstürzenden Wassermassen das Land nicht vernichteten. Shiva bremste den herabstürzenden Schwall mit seinen Haaren ab, indem er ihn über seine langen Flechten laufen lies und das Wasser so für die Menschen nutzbar machte. Nicht nur der Shivling, auch viele der umliegenden schneebedeckten Berge sind von Mythen umrankt,
wie z.B. der Mount Meru, der als Achse der Welt gilt. Toleranz und Rücksichtnahme – Bausteine sozialverträglicher Reisen Da die Wanderer unterwegs nahezu ausschließlich tiefreligiösen Hindu-Pilgern begegnen, ist es wichtig, deren Gefühle und Riten zu respektieren. „Respekt und Toleranz sind wichtige
Bausteine sozialverträglicher Reisen, dazu gehört auch Rücksichtnahme beim Fotografieren“, meint Hauser-Geschäftsführer Manfred Häupl. Umwelt- und Sozialverträglichkeit sind seit Jahrzehnten in der Firmenphilosophie verankert. „Auch beim Essen passen wir uns im Garhwal den lokalen Sitten an. Weil sich die meisten Garhwali aus religiösen Gründen rein vegetarisch ernähren, wird während des Trekkings nur vegetarisches Essen serviert.“ In den Gästehäusern und Hotels im Garhwal gibt es zudem keinen Alkohol.

Anforderungen
Teilnehmer brauchen für die bis zu siebenstündigen Wanderungen sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit. Da die Route in Höhen bis über 4000 m führt, ist gute Gesundheit wichtig.

Termin, Preis, Leistungen, Kontakt
Die 14-tägige Sonderreise findet vom 20.09.09 bis 03.10.09 statt. Im Preis von 1790,– Euro sind u. a. eingeschlossen: Linienflug mit Austrian Airlines Deutschland – Wien – Delhi – Wien – Deutschland, Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren; Übernachtung in Hotels, einfachen Gästehäusern und Zelten; teils nur Frühstück, teils Vollpension; Transfers und Überlandfahrten, Eintrittsgebühren; Reiseleitung, Begleitmannschaft für das Trekking; Versicherungspaket; Camping und Kochausrüstung.

Kontakt: 089 / 23 50 06-0 oder www.hauser-exkursionen.de. (hauser-exkursion)



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