2. Juli 2009, Marriott

„Hotel of Presidents“ in Chicago wieder auferstanden

Ein prominentes Nationalwahrzeichen, das „Hotel of Presidents” in Chicago, ist nach fast zehn Jahren Dornröschenschlaf als luxuriöses The Blackstone – A Chicago Renaissance Hotel wieder auferstanden. 128 Millionen US Dollar (rund 92 Millionen Euro) hat die Renovierung des Neo-Klassizistischen Gebäudes mit seinen 332 Zimmern gekostet. Seit 1910 diente dieser besondere Ort schon Filmstars, Sportlegenden, Königen und einem Dutzend US-Präsidenten wie zum Beispiel Franklin Roosevelt, Harry Truman oder John F. Kennedy als standesgemäße Unterkunft.

Mit der Renovierung des The Blackstone ist Betreiber Sage Hospitality Resources, Denver, eine perfekte Symbiose von historischem Gebäude und Ambiente sowie modernen Anforderungen und Gestaltungselementen eines Luxus-Hotels gelungen.

Allein 1.600 zeitgenössische Werke lokaler Künstler zieren die Wände der Flure, Zimmer und öffentlichen Bereiche des 23 Stockwerke hohen The Blackstone in der 636 South Michigan Avenue. Das pulsierende Herz der Stadt für Kunst und Theater sowie der weltberühmte Millennium Park liegen in direkter Nachbarschaft. In der „Art Hall“ des Hotels sind zudem regelmäßige Kunstausstellungen vorgesehen.

Schon beim Betreten der zweistöckigen Hotelhalle zeigt sich, wie gut Historisches und Modernes zusammen passen können. Ein Kamin und Holzwände aus französischer Walnuss, teils vergoldet, glänzen unter Kronleuchtern, die von reich verzierten Stuckdecken herunterhängen. Dem gegenüber setzen etwa Teppiche mit buntem Wellenmuster oder avantgardistische Video-Installation moderne Akzente. Zwei Flachbildschirme zeigen Chicago-Ausblicke, die eine Kamera auf dem Hoteldach einfängt.

Die 328 Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet. Und in den vier Suiten – unter ihnen die bekannte Presidential Suite und der in den USA bekannte Smoke-Filled Room, in dem Warren G. Harding 1920 von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidaten nominiert wurde – wird Geschichte lebendig. Über 1,000 Quadratmeter Konferenzfläche inklusive des glamourösen Crystal Ballroom sowie desweiteren ein Health Club und ein Business Center gehören zum Service. Das The Blackstone bietet außerdem das “Hotel im Hotel” Konzept an: die Hubbard Place Zimmer im 20. bis 23. Stockwerk sind extra für besondere Ansprüche konzipiert und verfügen über eine eigene Lounge. Das Starbucks Café im Erdgeschoss wird von Hotelgästen genau so geschätzt wie von Anwohnern und Geschäftsleuten in der Nachbarschaft. Das „Mercat a la Planxa“ Restaurant lässt Fans der moderne katalanische Küche in einem einzigartigen mediterranen Ambiente das Herz höher schlagen.

Erbaut zwischen 1908 und 1910 galt das The Blackstone schon damals als bestes Beispiel in Chicago für ein Luxushotel der Jahrhundertwende. Entworfen vom Architekturbüro Marshall & Fox bekam es seinen Namen von Timothy Blackstone, dem Präsidenten der Illinois Central Railroad, dessen Herrenhaus an dieser Stelle stand. (Marriott)



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