6. Juli 2009, Flughafen Dresden

Nach 16 Jahren wieder Flüge von Dresden nach Moskau

Nach 16 Jahren verbindet die russische Fluggesellschaft Aeroflot wieder die Städte Dresden und Moskau. Der erste Airbus A319 aus Russland traf am Freitag auf dem Flughafen Dresden International ein. Die Besatzung wurde von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding, begrüßt. Die Flughafen-Feuerwehr empfing den Airbus mit einer Willkommens-Fontäne. Aeroflot fliegt ab sofort montags und freitags zwischen Dresden und dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo, wo es zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten gibt. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.

Der Airbus A319 mit 116 Sitzplätzen startet jeweils um 16:30 Uhr Ortszeit in Moskau und landet um 17:10 Uhr in Dresden. Der Rückflug startet um 18:10 Uhr in der sächsischen Landeshauptstadt und erreicht die russische Hauptstadt um 22:45 Uhr Ortszeit. Die Flugzeit verkürzt sich zu der bisher schnellsten Flugverbindung via Frankfurt/Main um die Hälfte.

In Scheremetjewo bestehen direkte Anschlüsse in neun russische Städte: Tscheljabinsk, Tjumen, Irkutsk, Jekaterinburg, Perm, Ufa, Krasnojarsk, Nowosibirsk und Norilsk. Auch der Rückflug nach Dresden kann mit kurzen Anschlusszeiten aus dem gesamten Aeroflot-Streckennetz kombiniert werden.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich: „Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin und ich haben uns bei unserem Gespräch im Rahmen meiner Russland-Reise im April für die Wiederaufnahme einer direkten Flugverbindung von Sachsen nach Moskau stark gemacht. Ich freue mich, dass diesem gemeinsamen politischen Willen so zügig Taten folgen. Dass mit Leipzig und Dresden gleich zwei sächsische Flughäfen eine Direktverbindung nach Moskau anbieten, ist ein großer Gewinn für Sachsen, die Wirtschaft und den Tourismus.“

Markus Kopp, Vorstand Mitteldeutsche Airport Holding: „Mit Aeroflot schlagen wir die zweite Brücke innerhalb eines Monats aus der Tourismus- und Wirtschaftsregion Mitteldeutschland nach Moskau. Die Stadt Dresden ist in Russland jedem Schulkind ein Begriff – davon werden wir profitieren und freuen uns auf Touristen und Geschäftsleute. Das dient nicht nur der Völkerverständigung, sondern beflügelt auch unsere Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze in der Region.“

Die Flugtage Montag und Freitag eignen sich ideal für ein verlängertes Wochenende in Moskau oder Dresden. Geschäftsreisenden stehen drei volle Arbeitstage zur Verfügung. Wer im Sommer einen Moskau-Besuch plant, reist preiswert mit dem Einführungstarif in Höhe von 155 Euro für Hin- und Rückflug (inklusive Steuern und Gebühren). Dieses Angebot ist bis 31. Juli 2009 buchbar und gültig für Flüge bis 31. August 2009.

Tickets werden über alle gängigen Reservierungssysteme sowie im Internet unter www.aeroflot.com und www.dresden-airport.de vertrieben. Die Dresdner Tarife können mit den Tarifen der täglichen Moskau-Flüge von und nach Berlin-Schönefeld kombiniert werden. Der Winterflugplan 2009/10 wurde von Aeroflot bereits zur Buchung frei geschaltet.

Mit Aeroflot gibt es nunmehr vier wöchentliche Flüge zwischen Mitteldeutschland und Moskau. Die Düsseldorfer Fluggesellschaft Blue Wings verbindet bereits seit Juni dieses Jahres donnerstags und sonntags den Schwesterflughafen Leipzig/Halle mit der russischen Metropole.

Für eine Reise nach Russland ist ein Visum erforderlich. Dieses kann ohne große Formalitäten in den Spezialreisebüros für Russlandreisen oder beim Generalkonsulat der Russischen Föderation in Leipzig (Tel. 0341/5851876) angefordert werden. Zu beachten ist, dass der Reisepass noch mindestens sechs Monate nach dem Abreisedatum gültig sein muss. (Flughafen Dresden)



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