11. Juli 2009, Chile

Nationalstadion in Santiago de Chile wird renoviert

Die chilenische Staatspräsidentin Michelle Bachelet kündigte am 15. Juni 2009 eine vollständige Renovierung des Nationalstadions in Santiago an. Mit Investitionen in Höhe von ca. USD 40 Mio. stellt dies die umfangreichste Modernisierung der Sportanlage seit der WM 1962 dar. Die wichtigste Sportstätte des Landes soll auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, und damit zu den besten Stadien in Südamerika aufschließen.

Mit einem Plus an urbaner Modernität soll es zum Symbol eines aufstrebenden Landes werden. Als Modell für einen guten Teil der Renovierungsarbeiten dienen die vier anlässlich der U20-WM der Damen 2008 gebauten Stadien. Größte Neuheit stellt das Dach dar, das sämtliche Plätze abdecken wird und mit ca. USD 20 Mio. den Löwenanteil der Investitionen ausmacht. Ferner ist eine Erneuerung der gesamten Beleuchtungsanlage, die Ausstattung mit 60.000 einklappbaren Sitzplätzen sowie die Imprägnierung von Boden und Treppenaufgängen vorgesehen. Nach dem Umbau soll das Nationalstadion als Veranstaltungsort sowohl für Sportwettkämpfe wie auch für künstlerische Darbietungen dienen. Nach der Schließung des Sport-Kolosseums für die Umgestaltungsarbeiten ab Mitte August, ist die Wiedereröffnung für Anfang März 2010 mit der Begegnung Chile – Südafrika geplant.

Nach einer Meldung des Lateinamerika-Vereins, www.lateinamerikaverein.de. (ARGE)



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